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Fliegen ohne Pilot: Airbus-Chef erwartet schon bald autonome Flugzeuge

(Foto: Airbus)

Geht es nach Airbus-Chef Tom Enders gibt es bald selbstfliegende Flugzeuge à la Uber. Airbus will bis Ende 2017 einen Prototypen für eine Art autonomes Lufttaxi vorstellen.

Airbus: Prototyp für autonomes Lufttaxi Ende 2017

Im vergangenen Sommer hatte Beförderung von Fahrgästen in selbstfahrenden Autos.

Airbus-Chef Tom Enders spricht auf der DLD über autonom fahrende Luftfahrzeuge. (Bild: dpa)

Schon heute sei Fliegen sehr sicher, die Zahl der Unfälle in der Luftfahrt sinke stetig, versuchte Enders mögliche Bedenken zu zerstreuen. „90 Prozent der Fehler bei Flugunfällen gingen auf menschliches Versagen zurück“, sagte Enders am Montag auf der DLD. Auch sei autonomes Fliegen einfacher umzusetzen als autonomes Fahren. Airbus will zudem auf Künstliche Intelligenz setzen. Wie viel Geld Airbus in die Entwicklung von autonom fliegenden Lufttaxis investiert, wollte der Konzern gegenüber Reuters nicht preisgeben.

Weniger Smog, weniger Baukosten

Mit den kleinen Lufttaxis sollen die Städte der Zukunft von Umweltbelastungen und Infrastrukturkosten durch den Individualverkehr mit Autos entlastet werden, so die Vorstellung des Airbus-Chefs. Dazu arbeitet Airbus an elektrischen Flugzeugen. Bei den Kosten für den Bau und Erhalt von Brücken und Straßen sieht Enders Einsparpotenziale in Milliardenhöhe.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr glaubt nicht, dass die Digitalisierung die Luftfahrt so grundsätzlich und schnell verändern wird wie andere Branchen. Für die Passagiere seien die Piloten – auch wenn sie eher als die Maschine Fehler machen – derzeit noch unverzichtbar. Er glaube nicht, dass Menschen bald in eine selbstfliegende Maschine steigen werden, die über den Atlantik fliegt. In dieser Hinsicht werde die Fliegerei noch lange konservativ sein. Mit Material von dpa

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