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Diese neue Akku-Technologie soll Elektroautos günstiger machen

(Bild: 24M)

Das US-Startup 24M will schon 2020 leistungsfähigere und kostensparende Akkus auf den Markt bringen. Das soll Elektroautos günstiger und Smartphones ausdauernder machen.

Möglichst günstige und zugleich leistungsfähige Akkus sind nicht nur für Smartphones, sondern auch für Elektroautos von entscheidender Bedeutung. BMW etwa hatte im Mai 2017 versprochen, dank neuer Akku-Technologie Stromer ab 2020 zu einem ähnlichen Preis wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor anbieten zu können. Jetzt hat das US-Startup 24M angekündigt, 2020 die ersten der von ihm entwickelten kostensparenden Akkus auf den Markt zu bringen.

Für Elektroautos und Smartphones: Akkus sollen ab 2020 billiger und besser werden

Seit fast zehn Jahren arbeitet 24M daran, billigere und bessere Batterien mit höherer Energiedichte herzustellen. Dabei geht es darum, das Design der Lithium-Ionen-Batterien zu vereinfachen und inaktive Materialien zu entfernen, wie Technology Review schreibt. Dadurch ist es möglich, den Herstellungsprozess zu verkürzen und den Bedarf an Materialien zu verringern – mit positiven Auswirkungen auf die Kosten und den Energiebedarf.

Jetzt scheint den Entwicklern ein Durchbruch gelungen zu sein. Vor einigen Wochen hat 24M eine Finanzierung der japanischen Unternehmen Kyocera und Itochu sowie bestehender Investoren in der Höhe von 21,8 Millionen US-Dollar an Land gezogen. Das Geld soll in eine Fabrik und die weitere Forschung investiert werden. Die geplante Zusammenarbeit mit einem Industriepartner soll die Herstellung von ersten Produkten ab 2020 ermöglichen.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Aktuelle hochwertige Akkus haben laut Technology Review eine Energiedichte von rund 250 Wattstunden pro Kilogramm. Die 24M-Batterien sollen im Labor eine Energiedichte von 280 bis 300 Wattstunden pro Kilogramm erreicht haben. Eine neue Technologie soll bald Lithium-Ionen-Batterien mit rund 500 Wattstunden pro Kilogramm ermöglichen. Dazu müsste dem Bericht nach aber noch ein entscheidender Bauteil, der Separator, verkleinert werden.

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Ein Kommentar
Oliver Petry
Oliver Petry

Zu spät – Lithium hat keine Zukunft im Mainstream.
Eisen, Aluminium und Feststoff-Akkus bieten viel höheres Potential.

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