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Aldi Süd wirbt mit Ladestationen für Elektroautos

Elektroautos laden. (Foto: Shutterstock)

Aldi Süd baut 28 neue Schnellladestationen für Elektroautos und will damit das Fahren längerer Strecken erleichtern. Ende 2018 sollen E-Auto-Fahrer an 80 Ladesäulen gratis aufladen können.

Fehlende Ladeinfrastruktur für längere Strecken gilt als einer der Hauptgründe für die Zurückhaltung der Deutschen beim Thema Elektromobilität. Zumindest in West- und Süddeutschland will Aldi Süd jetzt dafür sorgen, dass E-Auto-Fahrern auch bei längeren Fahrten nicht der Strom ausgeht. Gemeinsam mit Technologiepartner Innogy errichtet der Discounter bei seinen Filialen in den kommenden Monaten 28 Schnellladesäulen mit einer Leistung von 50 Kilowatt.

Aldi Süd baut das Netz von Ladestationen für Elektroautos aus. (Bild: Aldi Süd)

Damit soll je nach Fahrzeugtyp eine zusätzliche Reichweitenverlängerung von bis zu 200 Kilometern innerhalb von rund 30 Minuten erreicht werden können. Die Ladesäulen sind laut Aldi Süd für alle gängigen Elektroautomodelle geeignet. Der Strom für die Ladesäulen kommt von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Filialen. Das Beste: Innerhalb der Öffnungszeiten des Discounters können die Ladesäulen bei den Aldi-Süd-Filialen gratis und ohne Registrierung genutzt werden.

Aldi Süd: 28 neue Schnellladesäulen für Elektroautos an großen Autobahnen

Die Schnellladesäulen befinden sich jeweils nur wenige Minuten von Ausfahrten der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9 entfernt. Zwischen den einzelnen Ladesäulen liegen maximal 160 Kilometer. „Mit den neuen Ladesäulen statten wir die Hauptverkehrsrouten durch West- und Süddeutschland flächendeckend mit Elektrotankstellen aus“, lässt sich Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei Aldi Süd, in einer entsprechenden Mitteilung zitieren.

Diese Elektroautos gibt es schon zu kaufen
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Bisher habe sich der Konzern auf Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Jetzt wolle Aldi Süd seinen Kunden auch Urlaubsfahrten mit dem Elektroauto erleichtern. In der Hauptreisezeit könnte es mit einer weiteren Verbreitung von E-Autos zu langen Wartezeiten an den Aldi-Süd-Ladesäulen kommen. Neben dem Discounter arbeiten aber weitere Unternehmen an dem Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland, etwa das von BMW, Daimler, VW und Ford gegründete Schnelllade-Joint-Venture Ionity.

Interessant in diesem Zusammenhang: Ausbau der Ladeinfrastruktur – So laden Deutsche ihre E-Autos 2025

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4 Kommentare
Davut

Super. ich wusste davon nichts. Das ist wirklich sehr gut. Dank ihnen weiß ich, dass man auch kostenlos Tanken kann. Eure News sind sehr interessant und hilfreich. Weiter so!

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Tobi
Tobi

Ich bin nicht sicher, ob das ne Schlagzeile wert ist. Andere Retailer sind längst schon weiter. Aber schön, das auch Aldi Süd die Zeichen der Zeit erkennt…

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Horst Wolf

Laden auf dem ALDI-Parkplatz – und der Strom kommt (wenn die Sonne da ist) direkt vom Dach!
Ladepunkte sollten dort angelegt werden, wo sich der E-Auto-Fahrer längere Zeit regelmäßig aufhält. Das ist weniger die Stadtverwaltung oder das Gelände der Stadtwerke sondern eher das Sport-/Fitness-Zentrum, die Schule mit deren abendlichem Vereinsleben oder der Supermarktparkplatz. Und dann bitte nicht vorn am Eingang, dort wird schnell durch Unberechtigte zugeparkt „Ich wollte nur kurz hier warten oder einladen – danach können Sie laden!“
Deshalb: Ladesäule ans andere Ende des Parkplatzes! Lieber etwas laufen als einen zugestellten Ladepunkt!
Sicher wird die notwendige Kabellänge bei der Neuinstallation einer Ladesäule eine Rolle spielen.

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Horst Wolf

Seit dem Jahre 2015 mache ich den Praxistest E-Autofahren.
Vor 3 Jahren war voll elektrisch zu fahren noch sehr gewagt. Es ist es erstmal ein Plug-In- Hybrid-Auto geworden. Tägliche Strecken im Nahbereich, damit sind auch Entfernungen bis 40 Kilometer gemeint, schaffe ich zu über 90 % elektrisch. Dafür muss natürlich am Zielort aufgeladen werden. Im Zentrum von Städten und teilweise auch bei Firmenbesuchen an deren Lademöglichkeiten funktioniert dies gut.
Die Akzeptanz bei Ortsverwaltungen, Stromanbietern und beim Bürger die Ladestationen nutzbar zu halten ist leider gering. Warum sind Ladestationen auf Parkplätzen installiert, die regelmäßig für Volksfeste gesperrt sind.
Knapp 20 % der Neuwagen-Autohäuser haben E-Ladepunkte im Außenbereich.
50 % bis 100 % der Flächen davor werden durch Verbrenner oder auch Vorführ-E-Autos (mit oder ohne Kabel zum Ladepunkt) permanent zugeparkt.
Starte ich erfolgreich einen Ladevorgang an einer öffentlichen Ladestation, kommen oft Passanten mit Fragen. Die Vor-Kenntnisse sind meist NULL. Was kostet der Strom? Wie wird der Ladepunkt freigeschaltet? Strom kostet mich zwischen (öfter) 0,00 € (zum Beispiel hier im Kreisgebiet jeweils mehrere Lademöglichkeiten der Städte Kleve, Emmerich und Goch), oft 0,25 bis 0,35 € pro kWh. Tarife mit 0,95 € pro kWh meide ich. Aktivierung zum Teil einfach Kabel stecken, oft aber per App freischalten (umständlich / Innogy Verbund), besser, wenn es per RFID-Karte (schnell) geht. Allerdings braucht man eine kleine Sammlung dieser „Ladekarten“.

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