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Alexa for Business: Amazon will den Sprachassistenten ins Büro bringen

Amazon Alexa. (Foto: dpa)

Amazons Sprachassistent Alexa wird in Kürze ins Office einziehen. Der E-Händler plant Berichten zufolge am Donnerstag den Dienst „Alexa for Business“ vorzustellen.

Alexa for Business: Amazon will ins Office

Amazons Sprachassistent Alexa ist in Millionen Haushalten – vor allem in den USA – zuhause. Damit gibt sich der E-Händler aber nicht zufrieden: Amazon hat am Donnerstag im Zuge der in Las Vegas stattfindenden Konferenz AWS Reinvent die „Alexa for Business“-Plattform enthüllt.

Die neue Plattform geht mit einer Handvoll von Launch-Partnern an den Start und ist in den USA direkt verfügbar. Mit „Alexa for Business“ können unter anderem Räume gebucht, Termine erstellt und Telefonkonferenzen aufgebaut werden. Wir erinnern uns: Mit Amazons Alexa ist es auch möglich, zu telefonieren und Sprachnachrichten zu senden. Amazon geht davon aus, dass mit Alexa for Business Zeit gespart  werden könne, indem stets wiederkehrende Aufgaben rund um die Planung und Organisierung von Besprechungen und Konferenzen automatisiert werden können. Mit dem Befehl „Alexa, starte eine Besprechung“ sollen zahlreiche Aktionen automatisiert durchgeführt werden, was dem Unternehmen zufolge zu einer Zeitersparnis von bis zu zehn Minuten führen soll.

Der Sprachassistent versteht sich mit Microsofts Office 365, Exchange sowie Googles G Suite, sofern ihr Alexa den Datenzugriff darauf gewährt. Ferner können Firmen eigene Skills entwickeln. Darüber hinaus vom Start eines eigenen Marktplatzes für Business-Skills.

Die Vorstellung der neuen Plattform Alexa for Business wird am Donnerstag erwartet. (Foto: dpa)

Alexa for Business: Erste Partner SAP und Wework

Zu den ersten „Alexa for Business“-Partnern gehören unter anderem SAP und Wework, sowie Crestron, Polycom, Ringcentral, Salesforce, Service Now, Splunk, Success Factors, Tact, Teem, Twine sowie Zoom. SAP arbeitet an einem Skill für Concur Technologies, ein internes Reisemanagement- und Reisekostenabrechnungs-Unternehmen. Mit dem Skill könnne Mitarbeiter Alexa beispielsweise fragen können: „Alexa, frag Concur, wann ich zum Flughafen muss.“ Daraufhin gibt der Sprachassistent eine Antwort basierend auf Reiseroute, Standort und öffentlich zugänglichen Verkehrsinformationen, erklärt John Dietz, Abteilungsleiter von Concur Labs.

Wework arbeite laut Josh Emig, verantwortlich für die Abteilung Produktentwicklung und Entwicklung, an mehreren Skills. Mit diesen sei es möglich, eine Benachrichtigung zum Nachfüllen von Druckern zu versenden, Meeting-Räume zu reservieren sowie Raumtemperatur und die Beleuchtung zu steuern. Emig erklärt: „Ich denke, je natürlicher die User-Interfaces werden – also je mehr sie verschwinden –, desto besser.“

Alexa for Business wird bis aus Weiteres nur in den USA angeboten. Ob und wann es nach Deutschland kommen wird, ist ungewiss.

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