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Alexa, Siri und Google Assistant: Warum die digitalen Assistenten unausgelastet sind

(Foto: Amazon)

| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Die digitalen Assistenten haben es schwer mit ihren Besitzern: Alexa, Siri und Cortana sind einfach nicht ausgelastet, wie jetzt eine Comscore-Untersuchung herausfand.

Ob Alexa, Siri und Cortana so unzufrieden mit der Welt sind wie der Roboter Marvin aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ wissen wir nicht. Zumindest könnten sie es sein, denn die Anforderungen, die tagtäglich an sie gestellt werden, sind wenig herausfordernd für die smarten Assistenten.

Das fand jetzt eine Studie des US-Meinungsforschungsinstituts Comscore heraus. Dazu erfragten die Meinungsforscher, wozu die Sprachassistenten genutzt werden. Das ernüchternde Ergebnis: Amazon Echo (Provisions-Link), Google Home und Co. werden vor allem mit einfachen Aufgaben konfrontiert, die ihrer eigentlich nicht würdig sind.

Assistenten: Nur wenige nutzen die Assistenten zum Shopping

So stellen 60 Prozent der Nutzer allgemeine Fragen und 57 Prozent erkundigen sich nach dem Wetter. Immerhin noch 54 Prozent befehlen den digitalen Assistenten, bestimmte Musikstücke abzuspielen. Auf den nächsten Plätzen folgen der Einsatz als Wecker oder Timer (41 Prozent) und die Aufforderung, zu einer bestimmten Zeit an etwas zu erinnern (39 Prozent). Gerade einmal 27 Prozent der Befragten gaben an, die digitalen Assistenten für Smart-Home-Anwendungen zu nutzen und verschwindende elf, beziehungsweise acht Prozent der Nutzer bestellen darüber Waren oder Lebensmittel.

Das ist bemerkenswert, weil man in den USA davon ausgehen könnte, dass gerade die E-Commerce-Anwendungen weiter fortgeschritten sind als im deutschsprachigen Raum. Immerhin hat Amazon kürzlich die API für Anwendungen unter Alexa bereitgestellt, damit auch andere Hersteller und Onlinehändler Anwendungen für die digitalen Assistenten der Alexa-Serie programmieren können.

Mehr als Wetter und Musik: Viele Nutzer schöpfen das Potenzial der digitalen Assistenten nicht aus. (Grafik: Statista)

Das ist eigentlich ernüchternd angesichts der Tatsache, dass die Geräte deutlich mehr können. Dieser Artikel zeigt dir, welche Sprachbefehle du nutzen kannst, um Alexa Informationen zu entlocken. Und auch die Wissenschaft, genauer eine Forschungsgruppe der Hochschule Aalen, hat sich mit den digitalen Assistenten beschäftigt und die Fähigkeiten der digitalen Assistenten wissenschaftlich verglichen. Als Sieger aus diesem Wettbewerb ging Alexa hervor, Siri und der Google Assistant lagen gleich auf und Cortana hing den anderen hinterher.

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