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Alexa erhält zweite, maskuline Stimme und neue Widgets

Amazons Echo-Lautsprecher hören jetzt auch auf den Namen Ziggy. (Foto: Gabriel Gurzo / Shutterstock)

Lesezeit: 2 Min.
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Amazons Sprachassistentin Alexa hatte bislang ausschließlich eine feminine Stimme. Das lässt sich nun ändern, wenn auch zunächst nur in den USA.

Wie zuerst die Website The Ambient herausfand, hat Amazon in den vergangenen Tagen still und heimlich in den USA eine neue Sprachoption für Alexa eingeführt. Um sie zu aktivieren, können Nutzer:innen einfach sagen „Alexa, ändere deine Stimme“. Oder sie händisch innerhalb der Amazon-App umstellen. Außerdem gibt es ein passendes neues Aktivierungswort: Ziggy, das neben Alexa, Amazon, Computer und Echo das nunmehr fünfte Aktivierungswort ist.

Anders als bei Apples Siri oder dem Google Assistant gab es bei Alexa bislang keine Option, die Stimme zu verändern. Amazon war Fragen nach dem Geschlecht von Alexa immer aus dem Weg gegangen. Die Software selbst antwortet auf die Frage nach ihrem Geschlecht, dass sie weder männlich noch weiblich sei, sondern eine künstliche Intelligenz. In der offiziellen Dokumentation von Amazon werden allerdings gelegentlich die Pronomen sie/ihr verwendet.

Vor allem aber die feminine Stimme und der Name Alexa dürfte maßgeblich dazu beitragen, dass die meisten Nutzer:innen die Assistentin als Frau betrachten – was immer wieder zu Kritik geführt hat, da durch die Tatsache, dass man(n) gefühlt einer Frau Befehle erteilt ein sogenannter Gender Bias entsteht.

50 neue Alexa-Funktionen

Die neue Stimm- und Aktivierungsoption ist aber nicht die einzige Neuigkeit in Sachen Alexa. Am heutigen Mittwoch fand das virtuelle Alexa Live Event statt, auf dem die Entwickler:innen von Amazon zahlreiche neue Funktionen vorgestellt haben.

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So gibt es künftig Alexa-Widgets für Geräte mit Bildschirmen. Amazon nennt sie „anpassbare, übersichtliche, sich selbst aktualisierende Ansichten von Skill-Inhalten“, mit deren Hilfe die Nutzer:innen etwa Dinge von einer To-do-Liste abhaken oder die Funktionen eines Skills aktivieren können, ohne zuerst „Alexa“ sagen zu müssen.

Eine neue Food-API soll gezielt Essensbestellungen über Alexa erleichtern. Mit der Find-My-API dagegen soll es möglich sein, Dinge wie Schlüssel, Brieftaschen, Kopfhörer, Fernbedienungen und sogar Haustiere wiederzufinden. Kund:innen können einfach „Alexa, Find my“ oder „Alexa, Ring my“ sagen, um nachverfolgte Artikel zu finden. Neben Amazon-Produkten sollen demnächst auch Samsung-Geräte unterstützt werden.

Unter den Namen Shopping Actions sollen Befehle wie „In den Warenkorb“ oder „Kaufen“ integriert werden und die Entwickler von Skills sollen bei Produktverkäufen über ihre Skills künftig eine Affiliate-Marketing-Provision von bis zu zehn Prozent erhalten. Das gilt natürlich nur für Produkte, die von Amazon angeboten werden. Und die Schnittstelle Alexa Conversations, die flexiblere Dialoge innerhalb von Skills ermöglichen soll, kommt als Beta-Version endlich auch in deutschsprachige Regionen.

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