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Weg mit dem CEO: In Zukunft werden Firmen laut Alibaba-Gründer von KI geführt

(Foto: Shutterstock)

In 30 Jahren könnten Firmenchefs durch künstliche Intelligenz abgelöst werden. Das glaubt zumindest Jack Ma, der Gründer des chinesischen Internet-Riesen Alibaba.

Jack Ma: Künstliche Intelligenz als digitaler Ersatz für Firmenchefs

Im Rahmen einer Unternehmerkonferenz hat Alibaba-Gründer Jack Ma verschiedene Prognosen zum Thema künstliche Intelligenz vom Stapel gelassen. Eine seiner Thesen: In dreißig Jahren wird das Time Magazine einen Roboter als besten CEO des Jahres auf dem Cover zeigen. Das geht aus einem Bericht des Guardians hervor. Der Vorteil würde laut Ma darin liegen, dass sich Roboter nicht von Emotionen leiten lassen.

Alibaba-Gründer und Chef Jack Ma. (Foto: dpa)

Allerdings kann Ma der Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz längst nicht nur Positives abgewinnen. In den nächsten drei Jahrzehnten, so Ma, werden künstliche Intelligenz und andere Technologien „mehr Schmerz als Glück“ bringen. Der Alibaba-Gründer geht davon aus, dass die technologische Entwicklung nicht zuletzt auch soziale Konflikte mit sich bringen wird, die vor allem aus einem Wegfall von Jobs entstehen werden.

Jack Ma: „Maschinen sollten nur das tun, was Menschen nicht können“

Maschinen sollten, so Ma, nur die Dinge tun, die Menschen nicht können. Nur auf die Art könnten sie als Partner von Menschen agieren, statt sie zu ersetzen. Jack Ma, der mit Alibaba einen der größten E-Commerce-Konzerne der Welt gegründet hat, sagte außerdem, er habe vor 15 Jahren hunderte Reden über die Auswirkungen des Online-Handels gehalten. Nur habe ihm damals niemand zugehört, weil er zu unbekannt war.

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Ein Kommentar
Aylee
Aylee

Darf ich meine Überstunden dann auch abbauen, ohne dass der Rechner mir Ärger macht. Aber Ma ist schon ein Fuchs.

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