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Alibaba kauft Berliner Daten-Startup für 90 Millionen Euro

Alibaba-Logo. (Foto: dpa)

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat sich das Berliner Startup Data Artisans geschnappt. Jetzt soll die Entwicklung der Open-Source-Software Apache Flink vorangetrieben werden.

Die Macher der Open-Source-Software Apache Flink, das Berliner Startup Data Artisans, gehören jetzt zu dem chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba. Der Kaufpreis soll Informationen von deutsche-startups.de nach 90 Millionen Euro betragen haben. Unter dem Dach von Alibaba soll Data Artisans das Flink-Projekt und Open-Source-Big-Data-Lösungen im Speziellen weiter vorantreiben, wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt.

Alibaba kauft Apache-Flink-Macher: Vom Nutzer und Unterstützer zum Besitzer

Seit 2016 gehört Alibaba zu den Unterstützern der Flink-Community – ist aber selbst auch Anwender. In den vergangenen beiden Jahren habe Alibaba einen großen Beitrag zur Codebasis von Flink geliefert, erklärten die Data-Artisans-Gründer Kostas Tzoumas und Stephan Ewen in einer Mitteilung.

Um seinen guten Willen zu beweisen, hat der E-Commerce-Riese im Zuge der Übernahme zudem angekündigt, seine eigene Flink-Variante, Blink, der Open-Source-Community zur Verfügung zu stellen. Blink kommt derzeit vor allem bei den Suchfunktionen in den E-Commerce-Plattformen des Konzerns zum Einsatz, wie es bei Heise Online heißt.

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Flink ist aus dem Stratosphere-Forschungsprojekt an der TU Berlin hervorgegangen. Das Open-Source-Framework soll für eine effiziente und nutzerfreundliche Verarbeitung von riesigen kontinuierlichen Datenströmen in Unternehmen sorgen. Seit dem Jahr 2014 kümmert sich Data Artisans als eigenes Unternehmen um die Entwicklung der Software mit einer der – eigenen Angaben zufolge – am schnellsten wachsenden Communitys im Apache-Software-Universum. Im vergangenen Jahr hatte Data Artisans noch eine Series-B-Finanzierung erfolgreich über die Bühne gebracht – insgesamt wurden in den vergangenen Jahren 6,5 Millionen Euro in die Firma gesteckt.

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