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Alibaba baut das stationäre Geschäft aus – und investiert 2,4 Milliarden Euro in Sun Art

Alibaba-Gründer und Chef Jack Ma treibt die KI-Entwicklung voran. (Foto: dpa)

Der chinesische E-Commerce-Riese kauft Anteile an dem Großhändler Sun Art. Damit setzt sich bei Alibaba ein wichtiger Trend fort, den auch Amazon entdeckt hat.  

Alibaba weitet das Offlinegeschäft aus: Der chinesische Konzern will 2,4 Milliarden Euro in Sun Art investieren und damit 36,16 Prozent an dem Großhändler erwerben. Das gab der Onlineriese aus Hangzhou am Montag bekannt. Mit der Akquisition ist er der zweitgrößte Anteilseigner von Sun Art nach dem taiwanesischen Investor Ruentex.

„Alibaba freut sich darauf, den traditionellen Einzelhandel neu zu definieren.“ 

„Alibaba freut sich darauf, gemeinsam mit unseren neuen Partnern den traditionellen Einzelhandel durch digitale Transformation neu zu definieren“, sagte Daniel Zhang, der CEO der Alibaba-Gruppe, einer Mitteilung zufolge. Indem der Konzern die virtuellen und die physischen Kanäle miteinander integriere, könne man das Shoppingerlebnis für den chinesischen Kunden verbessern.

Warum Alibaba das Offlinegeschäft entdeckt hat

Das Investment unterstreicht die Bemühungen Alibabas, den Online- und Offlinehandel stärker miteinander zu verknüpfen. Schon 2014 kaufte sich das Unternehmen bei der Warenhauskette Intime ein, 2015 folgte die Beteiligung an dem Handelskonzern Suning. In diesem Jahr erwarb Alibaba außerdem Anteile an dem Supermarkt Lianhua. Hinzu kommen abgesehen von den Zukäufen eigene Bemühungen wie die Kette Hema, ein Hybrid aus stationärem Ladengeschäft und Onlinehandel. Dort können Konsumenten beispielsweise digital bezahlen und sich die Waren nach Hause liefern lassen.

Dass die Verzahnung von Online und Offline an Bedeutung gewinnt, lässt sich nicht nur bei dem chinesischen Unternehmen beobachten. Auch Alibabas größter Wettbewerber Amazon vertraut mittlerweile auf den stationären Handel. Im Juni kündigten die Seattler an, dass sie die Supermarktkette Whole Foods übernehmen wollen. Der Preis: 13 Milliarden US-Dollar. Die Beispiele verdeutlichen, dass das Webgeschäft allein nicht mehr ausreicht. Omnichannel heißt die Zukunft.

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