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Interview

Alibaba: „Deutschland ist eines der erfolgreichsten Länder auf unserem B2C-Marktplatz Tmall“

(Foto: dpa)

Die Alibaba Group ist erst ein gutes Jahr in Deutschland vertreten. Henkel und Zalando sind nur einige große Namen, die ihre Produkte über die Alibaba-Plattformen nach China verkaufen.

Wie Unternehmen das Gateway nach China am besten nutzen, schildert Alibabas Business-Development-Manager Karl Wehner auf der Internet-World-Messe am 7. und 8. März in München.

t3n.de: Was macht die Alibaba Group in Deutschland?

Karl Wehner: Unsere Aufgabe in Deutschland ist es, Konsumenten und Partnern verständlich zu machen, wie Alibaba funktioniert und wie das Team vor Ort sie unterstützen kann, die schnell wachsende, kaufkräftige Mittelschicht in China zu erreichen. Wir versuchen also, eine bessere Übersicht der B2B-, B2C- und C2C-Plattformen sowie Cloud- und Financial Services von Alibaba für potenzielle Partner und Kunden zu schaffen.

Karl Wehner, Business-Development-Director der Alibaba Group Deutschland. (Foto: Alibaba Group)

t3n.de: Seit kurzem gibt es ein Cloud-Rechenzentrum der Alibaba Group in Frankfurt, was hat es damit auf sich?

Alibaba Cloud bietet hoch performante, elastische Rechenleistung in der Cloud. Die Cloud-Plattform wurde entwickelt, um unsere skalierbare technologische Infrastruktur anderen Unternehmen ebenfalls zur Verfügung stellen zu können. Sie basiert auf den Erfahrungen, die wir bei der Verarbeitung der enormen Daten unserer globalen Online-Marktplätze gesammelt haben. Mit dem Rechenzentrum in Frankfurt bedienen wir jetzt auch die wachsende Nachfrage von Unternehmen und ganzen Branchen in Europa nach sicheren und skalierbaren Cloud-Computing-Leistungen. Unser Angebot umfasst unter anderem Datenspeicherung und Datenverarbeitungsleistungen, Middleware-Funktionen auf Unternehmensebene und Cloud-Security-Leistungen.

t3n.de: Welche Bedeutung hat Deutschland als Handelspartner für Alibaba?

Das Interesse der kaufkräftigen chinesischen Mittelschicht an deutschen Produkten ist sehr groß. Deutschland steht dabei nach wie vor für Qualität, und die deutschen Produkte genießen in der wachsenden Mittelschicht Chinas ein hohes Vertrauen. „Made in Germany“ gilt bei den Kunden in China als ein kaufentscheidendes Qualitätssiegel.

t3n.de: Wie viele deutsche Waren werden denn aktuell auf T-Mall und anderen Einzelhandelsaktivitäten der Alibaba Group verkauft?

Deutschland ist eines der erfolgreichsten Länder auf unserem B2C-Marktplatz Tmall. Am Singles‘ Day, dem großen Shopping-Event, das am 11.11.2016 stattfand, waren 235 Länder und Regionen beteiligt. 37 Prozent der Käufer haben internationale Markenprodukte beziehungsweise Waren von internationalen Händlern bezogen. Und Deutschland war unter den Top 5 Ländern, die am meisten nach China verkauft hatten.

Hier geht es zum ersten Teil der Reihe: Mister-Spex-Chef: „Die Kombination aus E-Commerce und lokalen Services ist die Zukunft“

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