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Alle lieben Hockeysticks: Was es mit der Skalierbarkeit beim Gründen auf sich hat

Junge Arbeitskollegen veranstalten ein Bürostuhl-Rennen im modernen Office

Erfolg kommt nicht von ungefähr – gerade wer hoch hinaus will, muss einiges beachten (Foto: Adobe Stock/Roman)

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Geht es ums Gründen, fallen schnell einige Schlagworte – das wohl häufigste ist hier die „Skalierbarkeit“ des Geschäftsmodells. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Was muss gegeben sein, damit ein Produkt – oder ein ganzes Unternehmen – skalierbar ist?

Investoren und Kreditgeber wollen es hören, Gründer wie Coaches wollen es sagen: „Das skaliert!“. Gemeint ist damit die exponentielle Umsatzsteigerung bei idealerweise gleichbleibenden Kosten. Deine Wachstumskurve sieht dann aus wie ein Hockeystick. Gerade digitale Produkte oder Dienstleistungen eignen sich für ein skalierbares Geschäftsmodell – aber nicht nur und ausschließlich. Wie du deine Geschäftsidee beziehungsweise dein Geschäftsmodell auf Skalierbarkeit checkst und was es dabei initial zu beachten gilt, erfährst du hier.

Am Anfang war die Kostenstruktur

Das Kernstück jedes Zahlenspiels, das im Rahmen eines Businessplans angestellt wird, ist die sogenannte Kostenstruktur. Dabei werden alle initialen Kosten, die zum Start deiner Unternehmung fällig werden, sowie alle Fixkosten und alle variablen Posten zusammengetragen. Kurze Rückschau: Unter Fixkosten finden sich alle in regelmäßigen Abständen anfallenden Summen, wie zum Beispiel Mieten oder Kosten für Tools. Variable Kosten hingegen sind veränderliche Posten, die je nach Modell in Relation zu ihrem Bezugspunkt ansteigen können. Darunter fallen Fremdleistungen wie dein Steuerberater, Gehälter für Mitarbeiter oder zum Beispiel Provisionen. Die initialen Kosten könnten wiederum die Büroeinrichtung oder Malerarbeiten in den Geschäftsräumen sein – diese Posten sind aber für das Buzzword „Skalierbarkeit“ unerheblich.

Bleiben also die variablen und die fixen Kosten. Wie bereits erwähnt muss steigender Umsatz unabhängig von den Kosten stattfinden können, um Investoren und Banken glücklich zu machen. Was muss dafür gegeben sein?

Was es braucht, Teil 1: Das Geschäftsmodell

Ein großer Teil der Machbarkeit hängt von deiner Geschäftsidee ab – manche Ideen sind leider von Grund auf nicht ideal, um sie bei gleichbleibender Arbeitskraft nach oben zu skalieren. Hast du dich beispielsweise der Fertigung von handgemachten Seifen verschrieben, die mit viel Liebe und Persönlichkeit verpackt und versendet werden, musst du bei steigender Nachfrage früher oder später in weitere Mitarbeiter investieren. Das schlägt sich dann in erhöhten Kosten nieder und macht der Skalierbarkeit somit einen Strich durch die Rechnung.

Welche Punkte zu beachten sind:

Hoher Grad an Automatisierung

Deine Arbeitsweise und internen Prozesse sollten bis ins Detail optimiert sein, um höchste Effizienz zu wahren. Die Standardisierung von Abläufen ist einer der Schlüsselfaktoren der Skalierung, da hier eine Menge Zeit gespart – oder eben verloren – werden kann. Wenn die Rechnungsstellung drei Menschen und zwei Tage in Anspruch nimmt, ergibt auch eine Erhöhung des Auftragsvolumens wenig Sinn.

Expansionsfähigkeit

Die Nachfrage ist hoch, die Abwicklung läuft wie am Schnürchen, das Feedback ist positiv – auf in neue Gewässer! Die besten Ideen funktionieren meist auch über die heimischen Landesgrenzen hinaus und sollten mit halbwegs überschaubarem Aufwand auch in weiteren Ländern Anklang und Absatz finden – zum Beispiel mithilfe einer neu übersetzten Landingpage und an die örtlichen Begebenheiten angepassten Werbemitteln.

Konzentration auf Marketing und Absatz

Apropos Werbemittel: Spaß macht es vor allem dann, wenn sich mit Nachdruck auf den Vertrieb gestürzt werden kann. Das setzt – wie oben bereits erwähnt – voraus, dass die wichtigsten Prozesse sitzen und aus dem Effeff funktionieren – die wirkliche Energie sollte in die Konzeption, Planung und Umsetzung von Marketing-Maßnahmen und Kampagnen gesteckt werden können, um die Nachfrage langfristig hochzuhalten beziehungsweise zu steigern.

Verhältnis der Kostenstruktur

Zahlen sind dröge – vor allem wer visionär unterwegs ist, der mag sich mit den harten Fakten ungern beschäftigen. Hilft leider nichts, denn ohne zahlengestützte Planung wird auch das beste Projekt früher oder später scheitern. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

Wichtig ist also auch, die einzelnen Posten der Kostenstruktur zu beleuchten. Wie hoch sind die Anfangsinvestitionen? Muss ein horrender Kredit aufgenommen werden, um initial überhaupt loslegen zu können? Wie sieht das mit den monatlichen Fixkosten aus? Lässt sich da ein Geldfresser ausfindig machen, der in schlechteren Zeiten Schweißperlen produzieren könnte? Und was passiert eigentlich, wenn die Nachfrage plötzlich gen Himmel schießt – fressen dich dann die variablen Kosten auf und ihr habt zwar Umsatz, aber kaum mehr Gewinn gemacht?

Was es braucht, Teil 2: Die Softskills

Neben den genannten Grundvoraussetzungen helfen im nächsten Schritt vor allem softere Skills. Die University of Cambridge und die University of Oxford haben sich zusammen mit der britischen Bank Barclays in einer gemeinsamen Studie den Grundpfeilern skalierbarer Ideen gewidmet. Dabei kam heraus, dass vor allem folgende Punkte entscheidend sein können:

Das Netzwerk ist alles

Gründer und Entrepreneure sollten vor allem darauf bedacht sein, früh ein großes, nutzwertiges Netzwerk aufzubauen. Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass ihr auf jedem Startup-Event Kärtchen verteilen müsst, sondern euch mit externen Dienstleistern, Channel- und Sparringpartnern sowie Kunden und Kritikern gutstellen solltet. Das macht in guten Zeiten Spaß und kann in schlechten Zeiten helfen, den entscheidenden Strohhalm zu finden.

Was kannst du und wieso?

Ein weiterer, bei längerer Betrachtung gar nicht so softskilliger Punkt ist die klare Definition und Kommunikation eures kompetitiven Vorteils. Was macht euer Unternehmen einzigartig und besser als die Konkurrenz? Was könnt ihr besonders gut, was zeichnet eure Geschäftsidee aus? Der klassische Elevator-Pitch kommt eben nie aus der Mode.

Management und Leadership

Wer hoch hinaus will, muss früher oder später Verantwortung erst übernehmen und dann wieder abgeben – das erfordert ein gutes Mindset und die Fähigkeit, Mitarbeiter zu führen und Prozesse zu überblicken und zu managen.

Skalierbarkeit

Viel auf einmal? Lass dich inspirieren und unterstützen – auf der Gründerplattform. (Screenshot: Gründerplattform)

Von 0 auf Skalierbarkeit mit der Gründerplattform

Noch Fragen? Keine Sorge: Mit der Gründerplattform von KfW und BMWi wird dir in allen Bereichen deiner Gründung unter die Arme gegriffen – von der Inspiration über die Entwicklung deiner Geschäftsidee bis hin zur Finanzierung und Gründung. Lerne von erfolgreichen Gründerinnen und Gründern und nutze die kostenlosen Tools und Rechner – zum Beispiel den Ausfüll-Assistenten für die Kostenstruktur. Deiner Idee steht so gut wie nichts im Wege. Vielleicht skaliert sie am Ende ja sogar.

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