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Allianz setzt auf Open Source und legt eigene Software offen

(Foto: Shutterstock.com)

Allianz will die hauseigene Software zukünftig als Open-Source-Projekt weiterentwickeln. Dazu soll eine gemeinnützige Stiftung gegründet werden.

Allianz: Versicherer will Open-Source-Stiftung gründen

Mit der Allianz setzt zukünftig auch Europas größtes Versicherungsunternehmen auf Open Source. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, plant der Versicherer den Kern seiner hauseigenen Software Allianz Betriebssystem (ABS) offenzulegen. Die Weiterentwicklung der Software soll dann durch eine gemeinnützige Stiftung koordiniert werden. Ziel ist die Schaffung einer offenen Plattform für die gesamte Versicherungsbranche.

Allianz will die Rechte an der eigenen Software ABS an eine Stiftung übertragen. (Foto: Shutterstock.com)

Für die Versicherungsbranche könnte es sich durchaus rentieren, die Entwicklungsressourcen zu bündeln und gemeinsam eine offene Software-Basis zu schaffen, statt wie bisher ein eigenes Süppchen zu kochen. Zumal ABS auch heute schon bei anderen Versicherern im Einsatz sein soll. Allerdings hat die noch nicht vor allzu langer Zeit eingeführte Software bei Allianz-Mitarbeitern und Kunden nicht unbedingt den besten Ruf.

ABS: Mitarbeiter und Kunden klagen über Probleme

Die Umstellung auf ABS soll Allianz-Intern und bei Kunden des Unternehmens für einigen Unmut gesorgt haben. Einem Pressebericht vom 8. Dezember 2017 zufolge soll es durch die Umstellung zu ungewöhnlich hohen Rückständen gekommen sein. Laut Allianz liegt das allerdings nicht an der Qualität der Software. Ob das stimmt, wird sich wohl spätestens bei der Offenlegung des Quellcodes zeigen.

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