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Meilenstein: Amazon hat bereits 100 Millionen Alexa-Geräte verkauft

Amazon hat 100 Millionen Alexa-Geräte verkauft. (Foto: dpa)

Bisher hat sich Amazon nie dazu geäußert, wie viele Alexa-Geräte verkauft wurden – im Vorfeld der CES hat Amazon jetzt zum ersten Mal eine Zahl verraten.

In immer mehr Geräte von verschiedenen Herstellern ist Amazons Sprachassistent Alexa integriert. Inzwischen hat Amazon 100 Millionen Geräte mit seinem Sprachassistenten verkauft, wie Dave Limp, Senior Vice President Devices and Services bei Amazon, im Interview mit The Verge gesagt hat.

Im Vorfeld der Technik-Messe CES in Las Vegas hat Amazon damit einen Meilenstein geknackt. Limp sagte allerdings nicht, wie viele der 100 Millionen verkauften Geräte Amazons eigene Echo-Geräte waren und wie groß der Anteil von Drittanbietern war.

Alexa auf immer mehr Geräten

„Irgendwann werden Alexa-fähige Endgeräte von Drittanbietern weitaus umfangreicher sein, als die, die wir selbst produzieren“, sagte Limp. Amazon arbeite deshalb and API und Tools, mit denen Drittanbieter Alexa noch besser in ihre Produkte integrieren könnten.

Aktuell sind über 150 verschiedene Alexa-Produkte auf dem Markt, schreibt The Verge. Die meisten davon seien im letzten Jahr verkauft worden. Die Mehrheit stamme von Drittanbietern wie Sonos oder Bose und nicht von Amazon selbst. Hinzu kämen über 28.000 Smarthome-Geräte, die Alexa nutzen würden, und über 70.000 Alexa-Skills.

Im September hatte Amazon mehrere neue Produkte vorgestellt – neben neu gestaltetem Echo Show und Echo Dot etwa eine mit Alexa kompatible Mikrowelle. Auch ins Auto will Amazon seinen Assistenten bringen.

Amazons größter Konkurrent: Google Home

Google fährt die gleiche Strategie und will seinen Sprachassistenten ebenfalls auf immer mehr Geräte bringen – im zweiten Quartal 2018 konnte Google mit seinen Home-Speakern Amazon den Rang ablaufen und verbuchte die höheren Absatzzahlen für Smartspeaker.

Aktuell sieht Limp allerdings Amazon auf dem ersten Platz: „Zumindest bei Home-Assistenten denke ich, dass wir bei weitem die Marktführer sind.“ Allerdings sehe er das nicht als einen Wettstreit an. „Ich glaube nicht, dass das in einem Sportevent ausarten wird, bei dem es einen Gewinner gibt“, sagte Limp gegenüber The Verge. Er erwarte in absehbarer Zukunft mehr als zwei große Player.

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