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6 erstaunliche Dinge, die du noch nicht über Amazon wusstest

Kuriositäten aus Amazons Zentrale in Seattle. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Wieso Amazons erster Kunde dachte, er bekommt ein Buch geschenkt, wer ist Rufus, was macht der Dino bei Amazon und wieso sitzen Amazon Mitarbeiter auf Besen? Spannende Kuriositäten aus Seattle.

Amazon beschäftigt die Branche mit vielen großen Themen. Aber manchmal sind es eher die Kleinigkeiten, die unterhaltsam sind. Unser Redakteur Jochen G. Fuchs hat das Amazon Headquarter besucht und euch einige Kuriositäten mitgebracht.

Ein Portrait des US-Konzerns und seiner Zentrale in Seattle findet ihr in Kürze im t3n Magazin Nr 47. Einen ersten Vorgeschmack gibt auch unser kleiner Rundgang durch das Amazon-Headquarter in Bildern.

1. Amazons erster Kunde

Das erste verkaufte Produkt auf Amazon.com. (Screenshot: Amazon)

John Wrainwright kaufte das erste Buch bei Amazon. Das Werk trägt den Namen „Fluid Concepts & Creative Analogies“ und wurde von Douglas Hofstadter herausgegeben. Der Akademiker Hofstadter erforschte damals zusammen mit seinen Studenten Themenfelder rund um die künstliche Intelligenz.

Wainwright, der mit einem Amazon-Entwickler befreundet war, dachte ursprünglich, sein Freund würde ihn um einen Test der Amazon-Website bitten – und erwartete ein Gratis-Buch. Seine Kreditkarte wurde aber belastet.

Amazons erster Kunde ist ein sympathischer Nerd, ein kurzweiliges Interview mit ihm findet sich auf der US-Website Marketwatch, samt Bild und Originalrechnung seines damaligen Einkaufs.

Übrigens ist heute ein Amazon-Gebäude nach Wainwright benannt.

2. Amazons erster Hund

Rufus, ein Corgi, war jahrelang eine Legende und zog auch die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich, die ihn mit Geschenken überhäuften. Heute sind bei Amazon mehr als 2000 Hunde zu finden, das zeigt sich schon in der Lobby jedes Amazon-Gebäudes. Mehr über Rufus, der leider im May 2009 friedlich starb, gibt's bei Amazon.

Zu Ehren des ersten Vierbeiners wurde ein Gebäude Rufus genannt, das neue ehrgeizige Bauprojekt „The Spheres“ läuft bei Amazon intern unter der Bezeichnung „Rufus II“.

3. Amazons erstes Dinosaurier-Skelett

Zuerst im Verkauf, dann im Foyer: Das Dinosaurier-Skelett. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Zu den skurrileren Dingen, die bei Amazon verkauft wurden, gehört ein Dinosaurier-Skelett, das heute im Foyer des Gebäudes „Van Vorst“ zu finden ist. Der knöcherne Geselle stammt aus einer Auktion auf Amazons mittlerweile eingestellter Auktionsplattform im Amazon-Marketplace.

4. Amazons erste Schreibtische

In den Büros sieht es heute immer noch nüchtern aus. Selbstgebastelte Schreibtische gibt es heute aber nicht mehr. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Mit zum Amazon Mythos gehören die berühmten Schreibtische aus Türen. Noch in der ganz frühen Anfangsphase, als Büros und Warenlager noch an einem Fleck waren, entstand dieser erste Schreibtisch. Diesem ersten Schreibtisch, der dem Vernehmen nach lange in Jeff Bezos Büro stand und vielleicht noch immer steht, folgten weitere dieser unbequemen Konstruktionen: Massive Holztüren mit Pfosten in jeder Ecke, mit Metallbeschlägen befestigt.

Die Kernaussage, die sich zum Mythos entwickelte: Bei Amazon wird für nichts unnötiges Geld ausgegeben. In der Folgezeit entstanden einige dieser Schreibtische, die noch lange bei Amazon zu finden waren.

Der Mythos der Holzschreibtische wird vom Journalisten Glenn Fleishman aus Seattle in einem interessanten Blog-Beitrag zerpflückt: Eigentlich wären billige Schreibtische wesentlich besser und günstiger gewesen. Amazon hat den Mythos aus Marketing-Gründen dennoch lange sorgfältig weitergepflegt.

Fleishman arbeitete in der Wachstumsphase für Amazon und ist ein persönlicher Bekannter von Bezos.

5. Amazons erster Gartenbau-Künstler

„The Spheres“, das Amazon Gebäude in der Fertigstellung. Oktober 2016. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Amazons spektakuläres neues Gebäude „The Spheres“ besteht aus drei gigantischen Stahl-Glas-Kuppeln mitten in Seattle. Die Stadt, die ringsherum von Nationalparks und Natur umgeben ist, bekommt damit eine große Biosphäre ins Stadtzentrum. Neben Büros, einem Wasserfall und einem Fluss bekommt das Gebäude auch einen eigenen Vollzeit-Gartenbaukünstler der mit seinem Team tausende Pflanzen in der gewächshausartigen Landschaft des Gebäudes anpflanzen und pflegen wird. Mehr dazu in der Seattle Times.

6. Amazons Quidditch

Lange bevor Harry Potters Quidditch weltberühmt wurde, spielten Amazon Mitarbeiter schon ein ulkiges Spiel mit Besen. Dabei werden riesige Bälle von zwei Mannschaften mit zusammengeklebten Besen über ein Spielfeld getrieben. Traditionell wird das Spiel an Amazons Mitarbeiter-Wandertag „Picnic Day“ gespielt.

Öminösen Internetgerüchten zufolge, soll das Spiel gar über Wohl und Wehe einer Amazon-Karriere entscheiden können. Ob das Ernst zu nehmen ist, sei dahingestellt, aber Jeff Bezos spielt noch mit.

 

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3 Reaktionen
mtwater

Wenn man zur richtigen Zeit das richtige tut, kann man doch erstaunliches erreichen. Amazon macht mehr als 100 Milliarden Umsatz im Jahr. Dabei ist der Konzern nur etwas über 20 Jahre alt. War eine clevere Entscheidung, von Büchern auf Haushaltsprodukte zu gehen.

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Ex Amazone

Amazon geht wiederlich Menschenverachtend mit seinen Mitarbeitern um. Der Konzern ist ein Parade Beispiel für moderne Sklaverei. Klar keiner muss dort arbeiten, Geld braucht auch keiner weil Essen und Miete gratis ist. Leute öffnet die Augen, Amazon ist ein riesen betrügerisches Unternehmen das einen haufen Menschen dreist ausbeutet. Merkt euch das!

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Batu

Auf welcher Ebene ist die Sklaverei? Lagermitarbeiter oder Management? Wie definieren Sie die Sklaverei? Ich habe vor eigentlich dort anzufangen...

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