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Dokumentorientierte Datenbank: Neues AWS-Produkt kopiert MongoDB

(Foto: drserg / Shutterstock.com)

Mit seinem neuen Produkt kopiert AWS MongoDB. Amazon will seinen Kunden damit eine besser skalierbare Lösung anbieten. 

Amazon breitet seine Vielfalt an AWS-Produkten weiter aus. Mit der neuen DocumentDB sollen MongoDB-Nutzer abgeholt werden, die eine skalierbare und von Amazon gemanagte Lösung benötigen.

AWS DocumentDB: Entwickler können bestehenden Code weiterverwenden

Entwickler können ihren bereits für MongoDB geschriebenen Code weiterhin nutzen. Ebenso die Anbindung an die Datenbank sowie die Tools fürs Management. Amazon nimmt Administratoren allerdings die Betreuung und Skalierung ab. Die Migration bestehender MongoDB-Datenbanken, beispielsweise von Amazons Elastic Compute Cloud (EC2), kann über den AWS-Database-Migration-Service ohne Downtime erfolgen.

Amazon will mit der DocumentDB vor allem die Skalierung von dokumentenorientierten Datenbanken vereinfachen. Sie soll auch mehrere Terabyte an Daten problemlos verarbeiten und Tausende Read- und Write-Vorgänge in der Sekunde schaffen. Die Skalierung kann automatisch auf bis zu 64 Terabyte pro Cluster erfolgen. Bezahlt wird die Amazon DocumentDB nach genutzter Kapazität. Ansonsten profitieren die Nutzer auch von den üblichen AWS-Vorteilen wie der Verteilung von Kopien in allen AWS-Zonen weltweit als Backup.

Angesprochen werden kann die DocumentDB über die Apache-2.0-Open-Source-MongoDB-3.6-API, die Entwicklern die von MongoDB erwarteten Antworten zurückgibt. Die API ist allerdings schon zwei Jahre alt und beinhaltet nicht alle aktuellen Funktionen. Gegenüber Techcrunch betonen die MongoDB-Macher, dass eine Kopie immer ein Tadel wäre, Entwickler wohl aber zwischen dem Original und einer Kopie unterscheiden könnten.

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