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AWS Inferentia: Amazon stellt hauseigenen KI-Chip vor

Das ist sie also: die Amazon-Cloud. (Foto: drserg / Shutterstock.com)

Mit Inferentia hat Amazons Cloud-Sparte AWS einen eigenen KI-Chip vorgestellt. Den wird das Unternehmen zwar nicht an die Konkurrenz verkaufen, für Chiphersteller wie Intel und Nvidia ist es trotzdem keine gute Nachricht.

Amazons Cloud-Sparte hat mit Inferentia jetzt einen eigenen Chip vorgestellt, der Anwendungen im Bereich des maschinellen Lernens beschleunigen soll. Der Chip soll für Machine-Learning-Anwendungen auf Basis von Tensorflow, Apache MXNet und PyTorch optimiert sein und Kunden ab 2019 über Amazons Cloud-Angebot AWS zur Verfügung stehen. Amazon folgt damit einem allgemeinen Markttrend im Cloud-Sektor.

The Spheres: Das Amazon-Hauptquartier bei Tag
Amazons Biosphäre „The Spheres“ in Seattle. Ein Teil des Headquarters in der Innenstadt. (Foto: t3n.de/Jochen G. Fuchs)

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Google hatte im Mai 2018 bereits die dritte Generation ihres hauseigenen KI-Chips namens Tensorflow Processing Unit vorgestellt. Im April kündigte außerdem auch Alibaba an, für das eigene Cloud-Angebot zukünftig einen selbstentwickelten KI-Chip namens Ali-NPU zu verwenden. Auch Microsoft soll einem Bericht von CNBC zufolge derzeit an spezialisierten Chips für Machine-Learning-Anwendungen in der Azure-Cloud arbeiten.

Keine guten Nachrichten für klassische Chipschmieden

Laut der Marktanaylsefirma Technavio soll der Umsatz mit KI-Chips in der Zeit von 2019 bis 2023 jährlich im Schnitt um 39 Prozent anwachsen. Davon haben die großen Chiphersteller wie Intel oder Nvidia allerdings nur bedingt etwas, wenn die großen Cloud-Anbieter lieber in die eigene Halbleiterentwicklung investieren. Zumal auch andere potenzielle Abnehmer wegbrechen könnten: Medienberichten zufolge arbeitet beispielsweise auch Facebook derzeit an hauseigenen KI-Chips.

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