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Amazon beantragt Patent fürs Bezahlen per Hand-Scanner

Am Eingang könnten Kunden statt ihres Smartphones ihre Hand vor den Scanner halten. (Foto: Shachima/ Shutterstock)

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Zum Bezahlen könnten Kunden in den Amazon-Go-Stores künftig nicht einmal mehr ein Smartphone brauchen – sondern nur noch ihre Hand.

In den Amazon-Go-Stores funktioniert das kassenlose Bezahlen aktuell über eine App. Am Eingang der Geschäfte stehen Scanner und die Kunden müssen über ihr Smartphone einen QR-Code präsentieren. Beim Verlassen des Ladens bucht die App den entsprechenden Betrag vom Amazon-Konto ab. Das könnte sich mit der neuen Technologie, die Amazon sich patentieren lassen will, ändern.

Statt eines Codes sollen am Eingang der Stores die Hände der Kunden gescannt werden. Die Kombination bestimmter Eigenschaften soll dann mit dem Account verknüpft werden und so eine Identifikation der Personen ermöglichen.

Adern und Knochen zur Identifikation

Die Hand-Scanner würden laut dem Patentantrag Fotos von den Händen der Kunden machen und dann zwei Datensätze zur Identifikation erstellen. Zum einen würden die äußerlichen Charakteristiken analysiert, zum Beispiel Falten in der Haut oder der Umriss der Hand. Darüber hinaus würde ein zweiter Datensatz Eigenschafen wie Knochen, Adern und Weichteile erfassen.

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Neben der Identifikation am Ein- beziehungsweise Ausgang wird in den Dokument auch beschrieben, dass die Scanner benutzt werden könnten, um bestimmte Handlungen mit dem Account einer Person zu verknüpfen – also zum Beispiel, um zu registrieren, wenn ein bestimmter Kunde ein Produkt auf einem Regal nimmt.

Amazon hat sich bisher nicht zu dem Antrag geäußert. Es ist also offen, ob die Technologie wirklich in den Amazon-Go-Stores eingesetzt werden würde. Im Patentantrag ist von Geschäften, Büchereien, Krankenhäusern oder Büros als möglichen Anwendungsszenarien die Rede.

Bisher betreibt Amazon 21 kassenlose Supermärkte in den USA. Dabei handelt es sich meist um eher kleine Geschäfte. Darüber hinaus gehört Amazon die Bio-Supermarktkette Whole Foods. Für 2020 hatte Amazon angekündigt, eine weitere eigene Supermarktkette gründen zu wollen.

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Ein Kommentar
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Ein interessanter Ansatz. Vermutlich würden viele Kunden lieber ihr Handprofil bei Amazon hinterlegen als einen Fingerabdruck.
Der große Vorteil bei biometrischen Zahlungsmethoden ist, dass man diese nicht vergessen oder verlieren kann. Aber bisher genügt mir mein Smartphone als Zahlungsmittel-Backup. :-)

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