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Amazon dominiert den E-Commerce? Nicht in China!

In westlichen Ländern kommt kaum ein Händler an Amazon vorbei. In China sieht das anders aus.

Ein Viertel des Umsatzes im deutschen Onlinehandel fällt auf einen einzigen Händler: Amazon. 2015 machte der US-Konzern 25,5 Prozent des Marktes aus. In den USA liegt diese Zahl noch höher. Dort lag der Anteil des Seattler E-Commerce-Pioniers 2016 bei 43 Prozent. Aber nicht in allen Ländern dominiert Amazon den E-Commerce. Ein Beispiel: China.

In der Volksrepublik kann das Unternehmen gerade einmal 0,8 Prozent Marktanteil vorweisen. Das geht aus einer  Untersuchung von iResearch China hervor. Damit liegt der US-Konzern dort weit abgeschlagen auf dem siebten Platz der größten E-Commerce-Händler. Gegen die Dominanz von Alibabas Tmall.com (Marktanteil: 56,6 Prozent) und JD.com (24,7 Prozent) kommt Amazon nicht an.

Amazon profitiert von grenzübergreifendem Handel

Der chinesische Markt ist für die Seattler seit jeher schwierig. Obwohl sie bereits 2004 den damals größten Online-Buchhändler Joyo kauften und auch den Prime-Service mittlerweile im chinesischen Raum anbieten, bleibt der Marktanteil auf einem für Amazon-Verhältnisse unterirdischen Niveau.

Trotzdem gibt es auch positive Nachrichten für den US-Konzern: Seit die Regierung in Peking 2013 den Zugang zum chinesischen Markt erleichtert hat, wächst der grenzübergreifende Handel massiv. 2016 bestellten die Chinesen grenzübergreifend Waren im Wert von 30 Milliarden Euro (219 Milliarden Yuan), ein Plus von 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein Amazon zählte mehr als zehn Millionen Bestellungen in diesem Bereich bis August.

Amazon scheint sich mittlerweile aber stärker auf andere asiatische Märkte zu konzentrieren. Im November kündigte Konzerngründer Jeff Bezos an, in Indien drei Milliarden US-Dollar investieren zu wollen. Das Land gilt als einer der am schnellsten wachsenden Märkte weltweit – abgesehen von China.

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