News

Amazon Counter: Du kannst deine Pakete bald im Einzelhandel abholen

Amazon. (Foto: Shutterstock)

Derzeit arbeitet Amazon an einer Lösung, mit der Kunden in Zukunft ihre Pakete im Laden um die Ecke abholen können. Das Unternehmen könnte so weniger abhängig von Paketdienstleistern werden – und die Händler hätten auch was davon.

Amazon hat einen neuen Service für Kunden in Großbritannien und Italien in Planung. Unter der Bezeichnung Amazon Counter will das Unternehmen eine Click-&-Collect-Möglichkeit in ausgewählten Geschäften anbieten. Dazu sucht der Onlineshopping-Riese derzeit offenbar Kooperationspartner, dem Vernehmen nach nicht nur Ketten, um gleich die Zahl der möglichen Abholstationen skalieren zu können, sondern auch einzelne kleine Geschäfte.

Das Angebot soll sowohl für die Standardlieferung als auch für Amazon-Prime-Pakete verfügbar sein – zu denselben Konditionen wie die übliche Lieferung. Dabei wird den Kunden der Abhol-Store in der Auswahl der möglichen Pick-up-Stationen angezeigt. Sobald die Ware dort liegt, bekommt er eine Mail mit Barcode und Hinweis auf die Öffnungszeiten und kann die Ware innerhalb der nächsten 14 Tage dort abholen.

Amazon baut sein Netz an Liefermöglichkeiten aus

Auf den ersten Blick klingt das nach einer guten Idee für beide Seiten: Amazon gewinnt, ohne größere Mengen an Amazon-Locker-Boxen aufstellen zu müssen, neue Abholstationen und das Geschäft profitiert im optimalen Fall auch davon, dass der Kunde ohnehin da ist und vielleicht ja zusätzlich auch noch Ware dort kauft. Problematisch könnte das Ganze allerdings – wir kennen das von den Paketshops der Postdienstleister – zu Spitzenzeiten, etwa vor Weihnachten, werden. Dann fehlt gegebenenfalls Lagerkapazität für andere Dinge.

Auch wenn Amazon die neue Auslieferungsstrategie zunächst nur in zwei europäischen Ländern erprobt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Neuerung auch in Deutschland kommt. Denn gerade hier haben ohnehin bereits einige Paketdienstleister laut darüber nachgedacht, Pakete nur noch gegen Aufpreis den Kunden direkt an die Tür zu liefern. Hinzu kommt, dass Amazon bereits in vielen Gegenden eigene Logistik betreibt, also die unternehmenseigenen Paketfahrer losschickt. Zudem lässt sich mit einer solchen Lösung das Problem vieler Berufstätiger lösen, die aufgrund beruflicher Verpflichtungen die Sendung nicht an der Haustür annehmen können und so – lange Öffnungszeiten vorausgesetzt – selbst gezielt die Lieferung abholen können.

Das könnte dich auch interessieren: 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung