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Analyse

Warum Amazon seine CPM-Ads für Affiliate-Publisher einstellt

Amazon stellt das Display-Ad-Format CPM-Ads im September ein. (Screenshot: Amazon)

Amazon stellt sein impression-basiertes Display-Ad-Format für Affiliate-Publisher ein und strafft das Publisher-Portfolio. Hintergründe zum Aus des Werbeformats.

Ende September stellt Amazon das Format CPM-Ads ein, das bisher über Amazon Associates für kleine Websitebetreiber und Publisher verfügbar war. Mit CPM-Ads konnten Amazon-Partner auf den Websites der Publisher Anzeigen schalten. Amazons geplantes Ende des Anzeigenformats deutet auf eine Straffung des Publisher-Portfolios hin.

Amazon Associates stellt CPM-Ads ein

Publisher, die das Feature nutzen, bekommen im Partnernet beziehungsweise im Amazon-Associates-Backend die Meldung angezeigt, dass das Format CPM-Ads zum 30. September 2018 beendet wird. Das Unternehmen empfiehlt betroffenen Publishern den Wechsel zum Unified-Ad-Marketplace oder den Wechsel auf das Produkt Native-Shopping-Ads. Der Unified-Ad-Marketplace steht mittleren bis größeren Publishern zur Verfügung, Native-Shopping-Ads richten sich auch an kleinere Publisher. Beide sind ebenfalls über Amazon Associates erreichbar.

CPM-Ads lagen in unterschiedlichen Formaten – auch als Banner – vor und wurden grundsätzlich nach Impression mit einem Tausenderkontaktpreis (TKP) abgerechnet, den der Publisher festlegen konnte. Für den Fall, dass der TKP nicht erreicht wurde, konnten Publisher eine Fall-Back-Anzeige, beispielsweise aus dem eigenen Inventar, schalten.

Bedeutung des Werbemarktes für Amazon wächst

Amazons Werbeeinnahmen wachsen stetig und liefern Milliardenumsätze, besonders die Umsätze der produktbezogenen Anzeigen bergen ein großes Wachstumspotenzial. Die Anzeigensparte gehört mit rund zwei Milliarden Umsatz, der größtenteils in den Ertrag einspielt, und einem Wachstum von 139 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu Amazons wichtigsten Erlösströmen der Zukunft.

Straffung des Portfolios belegt weitere Professionalisierung von Amazons Anzeigensparte

Das Ende für die CPM-Ads kommt unangekündigt, aber nicht überraschend. Amazons Marketingsparte wird sich weiter professionalisieren. In diesem Fall durch eine Straffung des Publisherportfolios, da die ganz kleinen Websites für die immer größer und anspruchsvoller werdenden Anzeigenkunden nicht mehr geeignet sind.

Zu beobachten ist auch ein stärkerer Trend hin zu CPC-basierenden Werbeformaten, da die Budgets und die Bereitschaft, Budgets einzusetzen, bei diesen Formaten wesentlich höher ist. CPC-Werbung wird überwiegend von Anzeigenkunden genutzt, die etwas bei oder durch Amazon verkaufen. CPM-Ads werden Amazon schlicht also nicht genug Umsatz gebracht haben.

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