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Amazon erhöht Lebensmittelpreise bei Amazon Fresh

Amazon erhöht die Preise für Lebensmittel bei seinem Lieferservice Amazon Fresh. Bleibt aber Preisführer. Im Bild: Amazon-Fresh-Lieferfahrzeug in den USA.(Foto: dpa)

Ein aktueller Preisvergleich offenbart Preiserhöhungen bei Amazon Fresh. Auch wenn Amazon noch Preisführer ist, schmilzt der Abstand zur Konkurrenz. Die mangelnde Konkurrenz kommt Amazon dabei zugute.

Das Preisvergleichsportal Günstiger.de hat vor einem Jahr beim Start von Amazon Fresh Warenkörbe mit 100 Produkten zusammengestellt und die Preise jetzt erneut mit dem Hauptkonkurrenten Rewe verglichen. Wie das Handelsblatt jetzt vermeldet, zeigt das Ergebnis eine beträchtliche Menge an Preiserhöhungen.

Amazon Fresh erhöht die Preise für Lebensmittel

Die von Günstiger.de stichprobenartig durchgeführten Preisvergleiche zeigen, dass Amazon seit dem Start seines Lebensmittellieferdienstes Amazon Fresh die Preise bei 32 Prozent der untersuchten Produkte erhöht hat.

Bei rund 54 Prozent der geprüften Produkte zog Amazon immer noch an Rewe vorbei, im letzten Jahr führte Amzon noch bei 86 Prozent der Produkte.

Im Schnitt hat Amazon die Preise um 20 Prozent angehoben, Rewe nur um 5 Prozent. Bei 22 Prozent der untersuchten Produkte hat Rewe die Preise im Vorjahresvergleich gesenkt.

The Spheres, das Amazon-Hauptquartier bei Tag
Amazons Biosphäre „The Spheres“ in Seattle. Ein Teil des Headquarters in der Innenstadt. (Foto: t3n.de/Jochen G. Fuchs)

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Mangelnder Konkurrenzdruck hebt Preise an

Die Lebensmittelzeitung und deren Marktforscher LZ Retailytics haben ermittelt, dass Amazon stark auf Konkurrenzsituationen reagiert und die Preise lokal unterschiedlich sind. Amazon Fresh ist aktuell in Berlin, Hamburg und München verfügbar – und in jeder Stadt können Nahrungsmittel wie Frischmilch, Tomaten oder Wurst Preisunterschieden von bis zu 2o Cent unterliegen.

Außerhalb des spezialisierten Lieferdienstes Amazon Fresh können Lebensmittel auch bei Amazon Pantry, Prime Now oder ganz normal im Onlineshop von Amazon bestellt werden. Manche Produkte auch im Abonnement – dann mit einem Rabatt.

Das Handelsblatt folgert zu Recht, dass die mangelnde Konkurrenz Amazon hier Spielraum für Preiserhöhungen lässt. LZ Retailytics will ermittelt haben, dass Amazon Freshs Umsätze in diesem Jahr von 11 Millionen auf 46 Millionen Euro ansteigen werden.

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