Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Amazon erhöht die FBA-Gebühren für Onlinehändler

Amazon erhöht die Händlergebühren für sein Fulfilment-Programm FBA. Im Bild: Amazon Logistikzentrum in Dupont, Washington, USA.
(Foto: Jochen G. Fuchs/t3n.de)

Der US-Konzern erhöht ab sofort die Gebühren für die Nutzung seines Fulfilment-Programms für Onlinehändler, „Versand durch Amazon“.

Das Fulfilment-Programm „Versand durch Amazon“ (FBA) wird teurer. Ab dem 26. April 2018 führt Amazon eine neue Preisstruktur ein, die sowohl den inländischen FBA-Versand als auch das europäische Versandnetzwerk betrifft.

Höhere Gebühren für „Versand durch Amazon“

Amazon nimmt Gebührenerhöhungen im niedrigen, einstelligen Bereich vor – mit Ausnahme der Standardpakete mit einem Gewicht von 1,5 Kilogramm und 2,0 Kilogramm, die um jeweils 14 Prozent erhöht wurden, wie der Amazon-Analytics Spezialist Amalytix für t3n.de ermittelt hat.

Tabellarische Übersicht der Gebührenerhöhungen für den Versand aus Amazon-Logistikzentren in Deutschland. (Grafik: Amalytics)

Auch die Versandgebühren in Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sind angepasst worden.

Lagergebühren bei Amazon FBA in Deutschland

Die Lagergebühren betragen ab sofort 26 EUR pro Kubikmeter in den Monaten Januar bis September und 36 EUR pro Kubikmeter in den Monaten Oktober bis Dezember.

Amazon verschickt nichts mehr umsonst

Produkte ab einem Verkaufspreis von 350 Euro wurden von Amazon bisher für den Händler kostenfrei versandt. Damit ist jetzt auch Schluss, der Versand wird wie üblich nach Kategorie und Größe abgerechnet.

Retourengebühren bei Amazon FBA

Verkäufer aus den Kategorien Bekleidung sowie Schuhe und Handtaschen kennen diese Regelung bereits: Wenn Kunden Waren zurücksenden, zahlt der Verkäufer in Zukunft zukünftig auch für die Bearbeitung der eingehenden Retoure in den Kategorien Schmuck, Uhren, Koffer sowie Rucksäcke und Taschen. Die Bearbeitungsgebühr entspricht den Versandgebühren für einen einzelnen Artikel und fällt ab dem 5. September an.

Fehlende Informationen zum Kartoninhalt werden berechnet

Amazon braucht zur schnellen Bearbeitung der Anlieferungen von Händlern nähere Informationen zum Inhalt einer Warenanlieferung bei einem Amazon-Logistikzentrum. Händler müssen Gewicht und Maße des Kartons angeben, Anzahl der enthaltenen Einheiten, eventuelle Mindesthaltbarkeitsdaten verderblicher Ware sowie Auskunft geben, ob nur eine SKU oder mehrere SKU in einem Karton angeliefert werden. Ebenso muss angegeben werden, ob mehr oder als weniger 15 einzelne Kartons angeliefert werden. Ab dem 9. Oktober berechnet Amazon 0,07 Euro pro Einheit in einem Karton, wenn diese Informationen nicht, nicht vollständig oder fehlerhaft hinterlegt sind. Diese Regelung gilt für Artikel in Versandzentren in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen oder in der Tschechischen Republik – in Großbritannien berechnet Amazon 0,06 GBP.

Passend zum Thema

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst