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Einfacher in ganz Europa verkaufen: Amazon startet neues FBA-Versandnetzwerk

(Foto: Amazon)

Das Verkaufen auf den europäischen Amazon-Marktplätzen durch den Amazon-Dienst „Fulfillment by Amazon“ wird jetzt stark vereinfacht: Mehr Umsatz und weniger Aufwand für Händler kündigen sich an.

Amazon bietet Marketplace-Verkäufern einen neuen Dienst für den Verkauf auf europäischen Amazon-Websites: Ab sofort können Händler Artikel, die am Fulfillment-by-Amazon-Programm teilnehmen sollen, gesammelt im örtlichen Amazon-Logistik-Zentrum einliefern. Amazon verteilt die Artikel dann auf die Logistikzentren der einzelnen Länder und kümmert sich dann um Lagerung, Verpackung und Versand an den lokalen Kunden.

(Screenshot: Amazon Services)
Mit dem „Paneuropäischen Versand durch Amazon“ startet der US-Konzern einen neuen FBA-Dienst für Marketplace-Händler. (Screenshot: Amazon Services)

Versand durch Amazon: Europaweites Versandnetzwerk gestartet

Versand durch Amazon, auch als Fulfillment-by-Amazon (FBA) bekannt, vereinfacht jetzt das Verkaufen auf den europäischen Amazon-Marktplätzen durch den sogenannten „Paneuropäischen Versand durch Amazon“. Theoretisch können Händler direkt aus Deutschland ins Ausland verkaufen und versenden, erleiden dadurch aber einige Nachteile: Die Versanddauer ist für Kunden oft nicht attraktiv, die Artikel werden nicht gleichwertig mit lokal verfügbaren Artikeln auf den Amazon Marktplätzen angezeigt und eine Teilnahme am Amazon-Prime-Programm bleibt verwehrt.

Für viele Händler hat es sich als stark umsatzfördernd erwiesen, die Artikel lokal im jeweiligen Land vorrätig zu halten. Wer sich kein eigenes Lager leisten kann oder will und auf Prime-Vorteile zugreifen will, kann jetzt Amazon mit Lagerung & Versand beauftragen. Praktischer Nebeneffekt: Amazon erledigt den Kundenservice rund um den Kauf und den Versand gleich mit.

Amazon betreibt 29 Logistikzentren in sieben EU-Ländern sowie Kundenservice-Zentren, welche in der Landessprache Endkunden-Unterstützung bieten.

Die Produktbeschreibung von Amazon: Pan-Europäisches Versannetzwerk

Amazon beschreibt seine neue Händler-Dienstleistung in einer Pressemeldung wie folgt:

Anmelden: Marketplace-Verkäufer melden ihre mit den für das pan-europäische Versand durch Amazon-Programm zulässigen Produkten an.

Ware einlagern: Danach schicken die Verkäufer ihre Produkte an ein lokales Amazon-Logistikzentrum.

Ware verteilen: Ohne zusätzliche Kosten für den Händler verteilt Amazon das Inventar innerhalb Amazons gesamtem europäischen Logistiknetzwerk, um es nah an den Kunden zu bringen – immer mit Blick auf die erwartete lokale Kundennachfrage.

Verkaufen: Händler können ihr paneuropäisches Warenangebot wie gewohnt über „Seller-Central“ – ein Internet-Portal, das für jeden Verkäufer zur Verfügung steht – verwalten und mit den gewohnten Tools und Berichten dokumentieren.

Bestellungen: Wird Ware vom Kunden bestellt, kümmert sich Amazon um die Logistik und sorgt für eine schnelle und zuverlässige Lieferung vom nächstgelegenen Logistikzentrum, in dem das Produkt verfügbar ist.

Gebühren: Für die Auslieferung bezahlen Verkäufer lediglich die lokalen Versandgebühren des Amazon-Marketplaces, vom dem die Bestellung aufgegeben wurde. Eine Gebühr für grenzüberschreitenden Transport (Europäisches Versandnetzwerk) wird nicht berechnet.

Was daran neu und positiv für Händler ist

Im Vergleich zum Versand aus Deutschland ist der Versand im jeweiligen Inland deutlich günstiger für den Händler. Neben der monetären Vorteile sind für Händler auch die organisatorischen Vorteile ausschlaggebend: Bisher mussten Händler die Einlieferung im jeweiligen Logistikzentrum des entsprechenden Landes selbst vornehmen. Händler die Fulfillment-by-Amazon beispielsweise in Spanien, Italien und Großbritannien betreiben wollten, mussten die dortigen Logistikzentren direkt beliefern und so mehrere Lager managen.

Zur Rentabilität des neuen Programms lässt sich Jens Wasel, der CEO von KW-Commerce von Amazon zitieren:

„Das paneuropäische FBA-Programm reduziert die Komplexität des grenzüberschreitenden Verkaufs. Allein innerhalb der Testphase verzeichneten wir einen Mehrverkauf von über 25 Prozent auf den Amazon-Marketplaces in Italien, Frankreich und Spanien.”

KW-Commerce handelt auf neun Amazon-Marketplaces in der ganzen Welt mit Smartphone-Accessoires und erarbeitet sich nach eigenen Angaben aktuell durch vier Millionen Kunden einen monatlichen Umsatz von 334.000 Euro – teilweise aber auch auf anderen Marktplätzen.

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Shopping_Freak

Wie übersetzt man am besten seine Produkt Beschreibungen in die jeweilige Landessprache? Hat jemand Erfahrung damit?

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