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Amazon hat 2018 rund 1,6 Milliarden Dollar für Zukäufe ausgegeben

(Foto: Peogeo/Shutterstock)

Im Jahr 2018 gab Amazon 1,65 Milliarden US-Dollar für Zukäufe aus. Lediglich in einem anderen Jahr der Firmengeschichte nahm der E-Commerce-Riese dafür mehr Geld in die Hand.

Amazon hat im vergangenen Jahr 1,65 Milliarden Dollar für Firmenübernahmen ausgegeben. Das geht aus einem Dokument hervor, dass der Konzern im Rahmen des Jahresabschlusses bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht eingereicht hat. In nur zwei weiteren Jahren seit der Firmengründung hat Amazon mehr als eine Milliarde Dollar für Übernahmen ausgegeben. 2009 gab Amazon mehr als eine Milliarde für den Online-Bekleidungshändler Zappos aus und im Jahr 2017 übernahm Amazon die US-amerikanische Supermarktkette Whole Foods für rund 13,2 Milliarden Dollar.

Die 1,65 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2018 gingen vor allem für zwei Übernahmen drauf. Im April kaufte Amazon mit Ring einen Anbieter smarter Türschlösser. Die Übernahme hat den Konzern, wie wir jetzt wissen, 839 Millionen Dollar gekostet. Im September kaufte Amazon dann noch die Online-Versandapotheke Pillpack. Der Anbieter unterscheidet sich von Konkurrenzanbietern vor allem dadurch, dass er Medikamente vordosiert ausliefert. Die Zielgruppe sind vor allem chronisch Kranke, die täglich mehrere Medikamente einnehmen müssen, sich aber die Zeit für die Sortierung sparen wollen. Für Pillpack zahlte Amazon 753 Millionen Dollar. Medienberichten zufolge hatte zuvor auch der US-Handelskonzern Walmart Interesse an dem Startup gezeigt.

Außerdem gab Amazon 57 Millionen Dollar für weitere Firmenübernahmen aus. Um welche es sich dabei gehandelt haben könnte, lässt das Unternehmen jedoch offen. Bei den Zukäufen war Amazon nach offiziellen Angaben vor allem an deren Technologie und Know-how interessiert.

Amazon hat auch 2019 schon zwei Firmen aufgekauft

Auch im noch jungen Jahr 2019 hat Amazon bereits die ersten Firmen übernommen. Beide stammen aus dem Cloud-Umfeld. Zum einen kaufte Amazon die Cloud-Kosten-Analyse-Firma TSO Logic aus Kanada. Zum anderen übernahm das Unternehmen Cloudendure. Das israelische Startup hat sich auf Cloud-Backups zum Schutz wichtiger Firmendaten vor Naturkatastrophen spezialisiert. In beiden Fällen ist der Kaufpreis unbekannt.

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