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Günstige Smartphones: Amazon verkauft jetzt auch generalüberholte Geräte

Smartphones, Notebooks, Games und die Kindle-Flotte: Amazon bietet in einem eigenen Bereich jetzt zertifizierte und generalüberholte Geräte an. Verkaufen dürfen dort nur bestimmte Händler.

Amazon: Bei gebrauchten Geräten sparen

Bei Smartphones oder dem Kindle-E-Book-Reader kräftig sparen? Das verspricht Amazon in seinem neuen Bereich „Zertifiziert und generalüberholt auf Amazon“. Dort werden jetzt gebrauchte Geräte wie Smartphones, Notebooks, Amazon-Geräte, Konsolen und Zubehör sowie weitere Unterhaltungselektronik verkauft, die eigens getestet und zertifiziert wurden. Amazon verspricht, „ein neuwertiges Aussehen und eine neuwertige Funktionalität, mit minimalen bis keinen Gebrauchsspuren“ zu gewährleisten. Außerdem gibt es eine Gewährleistung von mindestens einem Jahr.

Neuer Bereich für gebrauchte Geräte bei Amazon. (Screenshot: Amazon/t3n.de)
Neuer Bereich für gebrauchte Geräte bei Amazon. (Screenshot: Amazon/t3n.de)

Die Geräte der neuen Kategorie werden direkt über Amazon oder qualifizierte Händler angeboten. Verkaufen dürfen nur ausgewählte Marketplace-Verkäufer und Hersteller oder Lieferanten mit hoher Qualität und Leistung, wie Zdnet.de berichtet. Die Kunden können die Geräte innerhalb des einjährigen Garantiezeitraums kostenfrei zurückgeben oder umtauschen, wenn es doch etwas zu beanstanden gibt. Amazon zufolge sollen sich die Produkte in der Kategorie „Wie neu“ einordnen lassen, es soll keine sichtbaren Fehler geben, dafür aber das entsprechende Zubehör. Ausnahmen von dieser Regel müssen in der Produktbeschreibung erwähnt werden.

Gebraucht: Preisvergleich bei Amazon

Aber lässt sich denn so auch wirklich sparen? Ein Apple iPhone 6 in Space-Grau und mit 64 Gigabyte Speicher kostet zertifiziert und generalüberholt 448 Euro. Neu bietet es Apple bei Amazon für rund 610 Euro an – Sparpotenzial ist also vorhanden. Allerdings gibt es dasselbe Smartphone als „Gebraucht – Wie neu“ für nur 402 Euro, von einem in Großbritannien registrierten Händler. Eine Gewährleistung über einen längeren Zeitraum gibt es dort nicht. Beim Kindle-E-Book-Reader Voyage lohnt sich der Abstecher in den neuen zertifizierten Bereich noch eher: Hier werden aktuell 149 Euro statt 189,99 Euro fällig. Gebrauchte Geräte werden in diesem Fall nur eingeschränkt angeboten.

Inwieweit ihr mit einem gebrauchten, zertifizierten Gerät statt eines Neugeräts leben könnt und wie hoch dabei die Preisersparnis sein muss, solltet ihr natürlich selbst entscheiden. Bei einem Preisvergleich vor dem Gerätekauf solltet ihr die neue Amazon-Kategorie aber jedenfalls in Betracht ziehen.

Interessant in diesem Zusammenhang: E-Commerce-Studie – Amazon und Otto erdrücken kleine Online-Shops

via www.zdnet.de

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2 Reaktionen
Hendrik

Nicht gekennzeichneter Ref-Link - wahnsinns Kerl.

Antworten
Schöne Ergänzung

"von einem in Großbritannien registrierten Händler"

Seriöser "Händler" (mit vielen guten Bewertungen aber auch für ähnliche Produkte und nicht 1000 mal einen Briefumschlag verkauft und dann für 402 Euro Ziegelsteine) oder "Marketplace-Seller" ?
Als Privatperson verkauft man ja darüber auch Fachbücher oder was man nicht mehr braucht wenn man will.

Aber nicht uninteressant, das Amazon jetzt auch den Resellern Konkurrenz macht.

Amazon kauft auch Produkte auf bzw nimmt sie in Zahlung. BluRays usw. sollte man allerdings über den (irgendwo versteckten) Brief-DVD/BluRay-Leih-Dienst (darauf basierte auch Netflix) beziehen statt teuer kaufen und dann in Zahlung zu geben.
http://www.golem.de/news/trotz-streaming-amazon-will-an-verleih-mit-lovefilm-festhalten-1506-114592.html
golem: verleihen blurays site:www.golem.de
Da gibts immer noch ERSTAUNLICH viele Post-Verleiher. Hint: oft gibts zwei Routen bei der Post. Die Hälfte der Briefkästen wird morgens, die andere Hälfte nachmittags geleert. Geschickte Auswahl des Briefkastens kann die Latenz um einen Tag vermindern bis man die nächste BluRay im eigenen Briefkasten hat.

Für Fachbücher ist Amazon Rück-Kauf viellicht auch sinnvoll. Speziell wenn man das Thema ab-bricht statt bis zum nächsten Ausbildungs-Termin und Neu-Auflage (aka "kostenpflichtiges Vollpreis-Update") kalt erwischt zu werden.

Grundproblem bei Amazon: Keiner weiss noch, was die alles anbieten. Vieles ist versteckt. Die meisten Primes wissen vielleicht gar nicht, das (ich glaube) ein Kindle-Leih-Buch pro Monat in Prime kostenlos enthalten ist.

Schön wären bei Amazon noch Dienstleistungen wie Fernseher aufstellen und einrichten usw.
Dann wären auch diese extra-teuren Schlüsseldienste endlich vorbei.
Aber der hochbegabte Jeff Bezos hat ja nur 16 Jahre gebraucht um Pakete in Berlin selber auszuliefern. Und dazu nutzt er nicht mal Drohnen oder sonstwas, was es unter rot-grün nicht auch schon damals im letzten Jahrtausend (Fahrer+Paket+Kleinbus+Handy+Server=Lieferdienst) gegeben hat !

Aber eine schöne Ergänzung. Apple wird hingegen teurer :-(((
Mal sehen ob es bald Miete oder Leasing geben wird. Für Firmen und Drucker gibts solche Dienstleister ja schon auch hier.

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