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Amazon Go: Amazon sucht Räume in London für Supermarkt ohne Kassenschlangen

Amazon Go: Kommt bald der erste europäische Store in London? (Screenshot: Youtube/Amazon/t3n)

Trotz Brexit: Amazon plant offenbar, sein kürzlich vorgestelltes Konzept für einen Lebensmittelladen ohne Kassenzone zeitnah in London umzusetzen.

Wie die Sunday Times berichtet, sucht Amazon gerade passende Räumlichkeiten in bester Lauflage in der britischen Hauptstadt. Eröffnet werden soll hier offenbar ein Supermarkt nach dem Amazon-Go-Store-Konzept, das kürzlich in Seattle als Prototyp vorgestellt wurde.

Amazon Go braucht nur drei Mitarbeiter

Die Idee hinter Amazon Go: Kunden sollen sich wie gewohnt in den Regalen die gewünschten Waren aussuchen, aber ohne Wartezeit an der Kasse den Laden wieder verlassen können. Abgerechnet wird mit Hilfe von Sensoren an der Ware direkt über das Amazon-Konto des Kunden. Dadurch könnte ein solcher Lebensmittelladen mit drei Mitarbeitern pro Schicht auskommen.

Bei Amazon Go soll es auch frische Menüs geben. (Bild: Amazon)

Noch Platz für Amazon-Einkaufskonzept in Europa

Dass das Unternehmen sich in Europa gerade den britischen Markt ausgesucht hat, ist kein Zufall: In Großbritannien wird weniger preisaggressiv eingekauft als etwa in Deutschland. Hinzu kommt eine größere Bereitschaft, Lebensmittel über Lieferdienste oder alternative Wege zu erwerben als in anderen Ländern. Das Amazon-Go-Konzept ist hier also lediglich eine weitere Spielart, die laut Experten im Markt noch einiges umkrempeln könnte.

Britische Supermärkte wie Tesco müssen sich also auf harte Konkurrenz einstellen. Aber auch im deutschsprachigen Raum noch viel Platz für neue Einkaufskonzepte – und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis das Unternehmen auch im Euro-Raum vergleichbare Läden eröffnet.

Dass gerade im Umfeld der Supermärkte die Zeichen auf Umbruch stehen, zeigt die kürzlich veröffentlichte Studie „Global Connected Commerce Survey“ vom Marktforschungsunternehmen Nielsen. Demnach verschmelzen bei immer mehr Verbrauchern das Online- mit dem Offline-Kaufverhalten. Bemerkenswert ist außerdem, dass gerade frische und verderbliche Produkte zunehmend häufiger online bestellt werden.

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2 Kommentare
Edelstahl

Für mich wäre das nichts.

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SGDynamo
SGDynamo

Ist doch genial. Besonders in den Innenstädten, wo nur mal schnell was (frisches) zwischendurch gekauft wird, einfach praktisch und schnell. Dieses nervige Anstehen jedes Mal und vielleicht noch Wechselgeld usw., braucht kein Mensch. Da wird Amazon definitiv Erfolg haben. Wenn auch vorerst nur in den großen Citys.

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