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Amazon Go: Eröffnet der kassenlose Supermarkt bald auch in Europa?

Amazon Go: So sieht der kassenlose Amazon-Supermarkt von außen aus. (Foto: Amazon)

Mit Amazon Go will der weltweit größte Onlinehändler eine kassenlose Supermarktkette auf den Weg bringen. Jetzt gibt es neue Hinweise auf einen möglichen Start auch in Europa.

Können bald auch Kunden außerhalb der USA ihre Einkaufstüten füllen, ohne sie zum Bezahlen aufs Band legen zu müssen? Amazon hat offenbar mit ersten Vorbereitungen begonnen, seine kassenlosen Go-Supermärkte auch in Europa an den Start zu bringen. Dies berichtet der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg.

Amazon meldet Schutzrechte in der EU an

Demnach hat der weltweit größte Onlinehändler vier Slogans zur Bewerbung des Konzepts bei den zuständigen Behörden in Großbritannien und der EU zum Schutz angemeldet. Deshalb wird vermutet, dass Amazon Go mittelfristig auch in Europa starten könnte. Nach passenden Räumlichkeiten für eine erste Filiale in London soll Amazon kürzlich schon gesucht haben.

Amazon Go soll der kassenlose Supermarkt der Zukunft sein. (Foto: Amazon)

Erstmals vorgestellt wurde Amazon Go im Dezember. Die Idee dahinter: Kunden sollen sich wie gewohnt in den Regalen die gewünschten Waren aussuchen, aber ohne Wartezeit an der Kasse den Laden wieder verlassen können. Sensoren erkennen die gewählten Produkte und packen sie in einen virtuellen Einkaufswagen, wie es beim Onlineshopping üblich ist. Nach Verlassen des Geschäfts wird das verknüpfte Amazon-Konto des Kunden mit dem fälligen Betrag belastet. So sollen für den Betrieb des Supermarkts nicht mehr als drei Mitarbeiter pro Schicht notwendig sein.

Amazon Go scheitert im Praxistest

Wie ein Praxistext vor einigen Wochen zeigte, kämpft das erdachte System jedoch noch mit Kinderkrankheiten. Angeblich soll die Technik nur dann reibungslos funktionieren, wenn weniger als etwa 20 Kunden im Laden sind. Die ursprünglich für Ende März angepeilte Eröffnung des ersten Go-Supermarkts in den USA wurde deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben.

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