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Amazon hat deinen Händler-Account gesperrt? So bekommst du ihn zurück

Als Amazon-Händler muss man viele Regeln beherzigen. Sonst ist der Account futsch. (Foto: Amazon)

Ein Verstoß gegen die Richtlinien von Amazon kann dazu führen, dass dein Amazon-Händler-Account gesperrt wird. So überzeugst du Amazon, dass die Fehler schon behoben sind.

Wenn Amazon dich nicht mehr für würdig befindet, auf der Plattform zu verkaufen, musst du noch lange nicht die Flinte ins Korn werfen. Fingerspitzengefühl ist aber sehr wohl gefragt, damit Amazon sich erbarmt und den Händler-Acccount wieder freigibt. eCommerce Chris, der viele Jahre Händler-Accounts bei Amazon evaluiert hat, hat eine umfangreiche Liste an Maßnahmen zusammengestellt.

Amazon-Händler-Account gesperrt? Diese Maßnahmen können dir helfen

Als Amazon-Händler muss man viele Regeln beherzigen. Sonst ist der Account futsch. (Foto: Amazon)

Als Amazon-Händler muss man viele Regeln beherzigen. Sonst ist der Amazon-Händler-Account futsch. (Foto: Amazon)

  1. Niemals sofort den Beschwerdeknopf drücken! Denn im ersten Moment der Wut macht ihr die Sache vielleicht nur noch schlimmer und vergesst dabei, Schritte zu unternehmen, um Inventar-, Lieferanten- oder Betriebsprobleme zu korrigieren.
  2. Wenn ihr Amazon schreibt, dann knapp, klar und verständlich. Und möglichst mit korrekter Interpunktion und Grammatik, damit der Text lesbar bleibt. Denn niemand bei Amazon wird versuchen, zu verstehen, was gemeint ist und dafür wertvolle Arbeitszeit opfern, wenn nicht sofort klar wird, wo die Probleme liegen und wie sie abgestellt werden können. Auch der Hinweis auf viele Angestellte, die mit der Sperrung des Amazon-Händler-Accounts ihren Job verlieren, bringt euch nicht weiter. Jammern will niemand hören. Was Amazon wissen will: Welche Pläne habt ihr, um die Lage in den Griff zu bekommen und die Kunden zufriedenzustellen? Beschreibt einen konkreten Fall, der Amazon motiviert, euer Konto wieder freizuschalten. Mit anderen Worten: Denkt nach, bevor ihr Amazon schreibt.
  3. Vergeudet nicht deren (und eure) Zeit mit Kommentaren über die schrecklichen Amazon-Prozesse oder die Langsamkeit der Amazon-Teams. Und verkneift euch Floskeln, wie enttäuscht und untröstlich ihr seid, dass euer Amazon-Händler-Konto gesperrt wurde.
  4. Haltet es einfach und beschreibt Tatsachen. Konzentriert euch dabei auf die Policy-Probleme und nicht auf die Performance-Metrik. Schließlich erfolgte die Suspendierung ja aufgrund von Policy-Problemen.
  5. Verwendet Aufzählungszeichen oder „erstens, zweitens, drittens“ anstatt fortlaufender Absätze. Nur so könnt ihr klar darstellen, was schiefgelaufen ist und deutlich nachvollziehbar machen, welche wunderbar effizienten Schritte ihr unternommen habt, um die Fehler zu korrigieren.
  6. Schreibt eine kurze Einleitung, was passiert ist und wie ihr das Problem bereits gelöst habt. Zeigt, dass ihr schon aktiv geworden seid, bevor die Suspendierungsmeldung bei euch eintraf. Statt wütend gegen Amazon zu reagieren, nehmt euch die Zeit, um Ursachen und Lösungen zu beschreiben. Eine überwältigende Pro-Amazon-Stellungnahme (Schleimspur) ist schön, wird aber auch nicht helfen. Denkt und bleibt praktisch und präzise!
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Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

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