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Nest-Konkurrenz: Amazon kauft Smart-Home-Startup Blink

(Foto: Blink)

Das Smart-Home-Startup Blink hat bekanntgegeben, dass es der Übernahme durch Amazon zugestimmt hat. Mit den smarten Blink-Kameras könnte Amazon zu Googles Nest aufschließen.

Überwachungskameras und Türklingeln: Amazon kauft Blink

Ende September hatte Google-Tochter Nest ein komplettes Alarmanlagensystem mit Bewegungssensoren, der intelligenten Hello-Türklingel mit Kamera und der neuen IQ-Kamera für den Außenbereich vorgestellt. Jetzt könnte Nest Konkurrenz von Amazon bekommen, denn der E-Commerce-Riese hat das auf smarte Überwachungskameras und Türklingeln spezialisierte Smart-Home-Startup Blink übernommen, wie es selbst auf seiner Website mitteilte.

Das Smart-Home-Startup Blink verkündet die Übernahme durch Amazon. (Screenshot: Blink/t3n.de)

Details zu der Übernahme wurden nicht bekanntgegeben. Blink ließ lediglich wissen, dass sich erst einmal nichts verändere. Blink werde seine Produkte jetzt lediglich unter dem Dach von Amazon verkaufen. Amazon erklärte gegenüber CNBC, dass der E-Commerce-Konzern als ein Verkäufer der Blink-Produkte wisse, dass die Kunden diese Überwachungssysteme für das Smart Home liebten. Gemeinsam wolle man jetzt an neuen Produkten feilen.

Die Blink-Geräte sind übrigens nicht nur via Amazon erhältlich, sondern sind auch mit den Echo-Geräten des Konzerns kompatibel. So können Nutzer Alexa per Sprachbefehl beauftragen, die Blink-Kameras ein- oder auszuschalten. Zudem arbeiten die Blink-Geräte mit Systemen wie Smartthings oder Philips Hue zusammen.

Blink-Übernahme: Amazon könnte Key-System optimieren

Darüber hinaus könnte Amazon die Blink-Technologie auch gut gebrauchen, um sein Key-System zu optimieren. Bisher ermöglichen die im Oktober vorgestellten Geräte Cloud Cam und Key, dass Lieferanten Amazon-Pakete ins Haus liefern und dabei von den Kunden überwacht werden können. Mit der Anbindung an das Blink-System könnten Lieferanten etwa mit einem entsprechenden Zugangscode nicht nur die Tür öffnen, sondern auch gleich die Alarmanlage ausschalten. Das müssen die Kunden bisher selbst tun, wenn sie eine Lieferung erwarten.

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Nest Cam IQ. (Foto: Nest)

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Dass das System der Lieferung ins Haus aber schon jetzt seine Schattenseiten haben könnte, haben kürzlich Sicherheitsforscher von Rhino Security Labs beweisen können. Sie haben die Cloud Cam so manipuliert, dass diese nur das Bild der geschlossenen Tür übertrug, obwohl sie sich währenddessen hätten Zutritt zum Haus verschaffen können. Amazon hat derweil aber ein Software-Update angekündigt, das Nutzern Bescheid geben soll, wenn die Kamera nicht mehr die Live-Bilder überträgt.

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