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Amazon kauft Whole Foods: US-Wettbewerbsbehörde winkt den Deal durch

Eine Whole-Foods-Filiale in San Jose, Kalifonien, (Foto: Whole Foods)

Der Übernahme der Bio-Supermarkt-Kette Whole Foods durch Amazon steht nichts mehr im Wege, nachdem die FTC das Verfahren jetzt ohne Einwände beendet. Doch es gibt einen anderen prominenten Kritiker.

Die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) hat jetzt grünes Licht für die Übernahme von Whole Foods durch Amazon gegeben. Die Wettbewerbs- und Kartellbehörde erklärte am Mittwochabend unserer Zeit, man habe keine weiterreichenden Erkenntnisse, wonach die Übernahme dem Wettbewerb schaden und die Konkurrenzsituation behindern würde. Daher habe man schließlich entschieden, den Sachverhalt nicht weiter zu untersuchen.

Die Übernahme soll innerhalb der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein. Amazon und Whole Foods selbst äußerten sich auf Anfragen von US-Medien nicht. Experten gehen aber angesichts des Zeitplans sogar davon aus, dass der Abschluss „eher früher als später“ erfolgen werde. Seitens der Whole-Foods-Aktionäre sind zumindest keine Komplikationen zu erwarten: Sie erhalten für ihre Aktien einen satten Aufschlag von 27 Prozent gegenüber dem festgestellten Wert vor der Bekanntgabe des Deals.

Amazon als Jobvernichter: Trump findet harte Worte bei Twitter

In der vergangenen Woche hatte Amazon bekanntgegeben, man wolle bei der Finanzierung vom aktuell günstigen Zinsniveau profitieren und Anleihen für 16 Milliarden US-Dollar platzieren, um die 13,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme zu schultern. Die Nachfrage nach der Anleihe sei, so berichtet Bloomberg, sogar so hoch gewesen, dass Amazon den Zins im Laufe der Platzierung um einige Prozentpunkte hatte senken können.

Zu Wort gemeldet hat sich außerdem mal wieder Donald Trump. Er bezeichnete in der vergangenen Woche das Unternehmen via Twitter als Jobvernichter und kritisierte, das Unternehmen füge dem Steuern zahlenden Einzelhandel große Schäden zu. Damit würden kleinere und größere Städte bis hin zu ganzen Staaten in den USA in Mitleidenschaft gezogen, schimpfte der Präsident.

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Ein Kommentar
Peter
Peter

Hat Trump nicht unrecht. Die Firmen stellen im Ausland her, vermeiden Steuern durch Umschichtung und setzten auf Automatisierung und Roboter. Das hilft dem Mensch nicht weiter. Man kann ja halten was man will von dem Kerl, aber wenn er es auch nur ansatzweise schafft ein paar Jobs zurück in die USA zu bringen und sogar Apple und Co wieder Firmen aufbauen in Amerika, tut es dem Land und den Leuten die da arbeiten gut.

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