Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Amazon macht Ernst: Drohnen werden jetzt unter realen Bedingungen getestet

Mit den Drohnen soll es möglich werden, bestellte Produkte binnen 30 Minuten zu liefern. Grüner, günstiger und sicherer sollen die Drohnen im Gegensatz zu Paketlieferdiensten sein.

Amazon testet seit 2015 Drohnen in Großbritannien – länger, als bislang angenommen. Das geht aus kürzlich veröffentlichten E-Mails zwischen der britischen Luftverkehrsaufsicht UK Civil Aviation Authority (CAA) und Amazon hervor. Der Online-Versandhandel macht jetzt ernst und bringt die Testversuche in eine öffentliche Umgebung. Die spezifischen Genehmigungen der Luftfahrtbehörde für die Drohnen hat Amazon mittlerweile bereits erworben.

Amazon testet Drohnen jetzt unter realen Bedingungen

Die Dokumente geben Aufschluss darüber, was für ein langwieriger Prozess es für Amazon ist, die Drohnen für den alltäglichen Gebrauch im Versand zu optimieren. Amazon-CEO Jeff Bezos sagte 2013, dass es noch vier bis fünf Jahre dauern wird, bis diese im Alltag genutzt werden können. Knapp 2000 Meter hoch soll eine Drohne fliegen können.

„Wir hoffen, dass wir euch am Montag sehen, wenn wir die Objekte ausprobieren“, heißt es in veröffentlichten Dokumenten der CAA, die aus einem E-Mail-Verlauf hervorgehen. Alle nötigen Vorkehrungen seien schon getroffen worden, um die Testläufe zu beginnen.

Unter anderem zeigten die 45 Seiten langen Dokumente die Einladung zu den Testversuchen im vergangenen Juni. Dazu gab es die Anweisung, sich eine Jacke mitzubringen, da die Flüge ein bis zwei Stunden lang im Freien stattfinden würden.

1479822637281243
Screenshot: CAA

In Großbritannien wird der Drohnen-Dienst bereits seit Juli 2016 getestet. Kritisiert wird von der Regierung, dass die Flugobjekte eher gefährlich als nützlich wären. In Großbritannien gab es in diesem Jahr bereits 56 Unfälle im Zusammenhang mit Drohnen.

Das komplette PDF kannst du dir hier anschauen. 

Ebenfalls interessant: Diese kleinen Amazon-Drohnen könnten bald deine Assistenten sein und Verkehrsstau als Werbemöglichkeit: Uber nutzt Drohnen als fliegende Werbetafeln.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Martin

Interessant wäre, wie viele Unfälle von den 56 Unfällen in Großbritannien auf die Kosten der Amazon Test-Drohnen gingen und was in diesem Zusammenhang "Unfall" überhaupt bedeutet. Hat jemand mehr Informationen dazu?

Ich bin sehr gespannt, wie Amazon die Drohnenlieferung letztlich flächendeckend für jeden Haushalt anbieten will. Probleme wird es genügend zu lösen geben.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst