E-Commerce

Amazon-Patent enthüllt, wie die Paket-Zustellung per Drohne funktionieren soll

Amazon Prime Air: Drohne holt Pakete auch aus der Bücherei ab. (Screenshot: Amazon-Prime-Air - YouTube)

Ein Patentantrag von Amazon zeigt im Detail, wie die Paket-Zustellung per Drohne funktionieren soll. Eine App ermöglicht die Zustellung zum Standort des Bestellers, die Drohnen diskutieren die besten Routen.

Details zur Paket-Zustellung via Amazon-Drohne

Dass Amazon plant, künftig Drohnen zur Paket-Zustellung einzusetzen, ist bekannt. Doch wie genau sich Amazon seinen Prime Air genannten Service vorstellt, lag bisher großteils im Dunkeln. Mit der Veröffentlichung eines Patentantrags wird nun die geplante Vorgehensweise des E-Commerce-Riesen enthüllt.

Amazon-Patent: Paket-Drohne liefert auf Smartphone-Befehl. (Grafik: Amazon/USPTO)

Amazon-Patent: Paket-Drohne liefert auf Smartphone-Befehl. (Grafik: Amazon/USPTO)

Im Detail wird in dem beim US-Patentamt (USPTO) eingereichten Antrag aufgeführt, wie die Drohnen Sensoren, Kameras und Radarsysteme nutzen, um die Pakete sicher und auf dem schnellsten Weg zum Kunden zu bringen. Die Route wird demnach vollautomatisch berechnet, aber die Drohnen geben untereinander flugrelevante Informationen wie Wetter- und Umgebungsdaten weiter und helfen sich so beim Finden der besten Route.

Amazon lässt Paket-Drohne direkt zum Kunden liefern

Darüber hinaus wird gezeigt, dass Amazon die Lieferung der Pakete nicht nur zum Haus des Bestellers plant. Vielmehr soll dieser via App und Standortdaten punktgenau da beliefert werden können, wo er sich gerade aufhält. Zudem sollen die Drohnen die Ware nicht nur an den Umschlagplätzen von Amazon abholen können, sondern bestellte Artikel auch bei Büchereien oder Einzelhändlern aufnehmen können.

Nachdem Amazon zuletzt Gegenwind durch die Regulierung des Drohneneinsatzes seitens der US-Luftfahrtbehörde FAA erhalten hatte, erlaubte diese dem Online-Handelsriesen im März dieses Jahres das Testen von Paket-Drohnen – allerdings unter strengen Auflagen.

via futurezone.at

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3 Kommentare
Gute Ideen
Gute Ideen

Wo gibts den bis heute „Umschlagplätze von Amazon“ ?

„sondern bestellte Artikel auch bei Büchereien oder Einzelhändlern aufnehmen können.“
Hier wurde ja schon öfter darauf hingewiesen das in Australien die Giga-Trucks beim Vorbeifahren an der Farm (deren Gebäude 1 Meile von der Landstraße entfernt sind) die Drohnen aufnehmen und abwerfen kann. oder Flugzeuge die dann nicht mehr wie bisher landen müssen sondern optimiert die Farmen und Dörfer abfliegen und die Produkte oder Medikamente in Afrika abwerfen. Piraten haben Mutter-Schiffe also haben Drohnen Mutter-Drohnen bzw. die genannten Bibliotheken und Einzelhändler. Auch Hermes-Shops wie Tankstellen eignen sich dafür weil man damit sehr gut Leer-Zeiten auffüllen kann, wenn grade keine Kunden bezahlen wollen.

Schön wären QR-Codes die man z.b. am Balkon anbringt damit die Drohne in der Plattenbausiedlung gezielt und halbautomatisch die Wohnungen beliefert. Die Drohnen machen natürlich Fotos der Ware und des Ablage-Ortes das automatisch in der Amazon-App dem Kunden gemeldet wird damit er sieht das seine Ware im Garten oder auf der Garage liegt (damit Diebe sie nicht sehen können).

Früher wurde man für solche Ideen gemobbt. Jetzt sind sie von US-Firmen patentiert und optimieren die Gesellschaft.

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Gerti
Gerti

An dieser Stelle sollte mal derjenige gemobbt werden, der so dermaßen viele Rechtschreibfehler in 3 total belanglosen Sätzen zu einer total belanglosen Meinung unterbringt, dass es der Sau graust…
Freunde ! Wenn Ihr schon nicht zu sagen habt, dann einfach mal die KLAPPE HALTEN !

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Gute Ideen
Gute Ideen

Wenn inhaltlich alles klar ist, kann man die Rechtschreibung diskutieren. Eine alte Usenet-Regel welche natürlich auch für Foren und Kommentare gilt.

Die folgenden 3 Worte haben rote Schlangen:
Giga-Trucks
Plattenbausiedlung
gemobbt

Das falsche „. oder“ (richtig „. Oder“) habe ich selber grade bemerkt.

Wer hat was besseres (Extension/Plugin) für Firefox/Chrome/Opera zur Rechtschreibprüfung ?

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