News

Pay-Places: Im Laden um die Ecke mit Amazon bezahlen

Amazon drängt weiter in den stationären Handel vor . (Foto: Amazon)

Amazon-Pay-Places erlaubt es auch im stationären Handel mit der Amazon-App zu bezahlen. Adieu Bargeld!

Ware abseits von Amazon und Online-Shop bestellen, dennoch vorab per Amazon bezahlen und dann im Ladengeschäft abholen? Oder an der Ladenkasse oder im Restaurant mit der Amazon-App bezahlen? Amazon-Pay-Places erlaubt genau diese beiden Szenarien. Mit Amazon-Pay-Places bemüht sich Amazon darum, auch im stationären Handel Fuß zu fassen und Bargeld und Kreditkarte zu ersetzen.

In den USA ist Amazon-Pay-Places jetzt gestartet, wie Tech Crunch berichtet. Launch-Partner ist die große Restaurantkette TGI Fridays. Dort kann der Kunde in einigen Filialen in den USA über die Amazon-App das Essen bestellen und bezahlen.

So funktioniert Amazon-Pay-Places in der Amazon-App

Im Detail funktioniert das folgendermaßen: Um auf Amazon-Pay-Places zuzugreifen, benötigt der Kunde die Amazon-Mobile-App. Sobald die App gestartet ist, tippt er auf das Dropdown-Menü. In der Menüliste wählt er dann „Programme & Features” aus. Unterstützt das Geschäft Amazon-Pay-Places, dann ist der Shop oder das Restaurant hier gelistet. Der Kunde kann das Geschäft auswählen. Im Falle von TGI Fridays kann er die Speisekarte durchsuchen und seine Bestellung direkt über die App abgeben.
Seit Jahren jammert der deutsche Handel, dass es keine einheitliche digitale Bezahllösung für den deutschen Markt gibt. Insellösungen haben sich bislang nicht durchgesetzt und sind schnell wieder vom Markt verschwunden. Diese Lücke bemüht sich Amazon zu schließen. Hauptmotivation für Amazon dürfte dabei sein, dass der E-Commerce-Händler ja auch im stationären Handel immer mehr Einfluss gewinnen möchte.

Amazon-Pay-Places – ein Angriff auf Paypal

Parallel ist das Angebot eine Kampfansage an Paypal. Paypal spielt im E-Commerce ja eine tragende Rolle. Das Paypal-Pendant von Amazon – Amazon Pay – das Händler, die nicht auf Amazon.de anbieten, als Zahlungslösung in ihren Online-Shop integrieren können, ist lange nicht so erfolgreich wie das Vorbild. Daher erweitert Amazon nun den Leistungsumfang um Amazon-Pay-Places und erhofft sich so einen Wettbewerbsvorteil für Amazon Pay und damit den großen Durchbruch à la Paypal.

Passend dazu: Hinter den Kulissen von Amazon Fresh – Wie Picker und clevere Software deinen Einkaufskorb füllen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.