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Amazon plant kassenloses Einkaufen erstmals auf größerer Fläche

Amazon will größere kassenlose Supermärkte eröffenen. (Foto: VDB Photos/ Shutterstock)

In den Amazon-Go-Stores können Kunden einkaufen, ohne an einer Kasse zu bezahlen. Die Technologie soll künftig auch auf größeren Flächen zum Einsatz kommen.

Amazon will seine Technologie zum Einkaufen ohne Kassen in mehr Supermärkten einsetzen. In den kassenfreien Läden registrieren Sensoren und Kameras, wer was mitnimmt – die Kunden können dann ohne zu bezahlen einfach den Laden verlassen. Kurz danach kommt online die Rechnung und der Betrag wird vom Amazon-Konto der Kunden abgebucht.

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Bisher gibt es nach Angaben von Amazon 21 solcher Läden in den USA. Die bisherigen Filialen sind allerdings eher mit Tankstellen-Shops als mit großen Supermärkten vergleichbar. Das könnte sich im nächsten Jahr ändern.

Amazon testet die Technologie bereits auf größerer Fläche

Laut einem Bericht von Bloomberg will Amazon Anfang 2020 bekanntgeben, um welche Läden es konkret geht. Unter Lizenz könnte Amazon seine Technologie auch anderen Einzelhändler anbieten. Neben den größeren Supermärkten fasst Amazon demnach auch temporäre Pop-Up-Stores in den Blick.

Bloomberg beruft sich auf Insider-Informationen. Amazon selbst hat sich zu den Plänen bisher nicht öffentlich geäußert. Das genaue Format, die Standorte oder die Anzahl der neuen kassenlosen Supermärkte sind also noch unklar. In Seattle testet Amazon seine Technologie zum kassenlosen Einkauf allerdings bereits auf einer rund 960 Quadratmeter großen Supermarkt-Fläche.

Neben den 21 kassenlosen Läden in den USA betreibt Amazon auch die Bio-Supermarkt-Kette Whole Foods. Diese Märkte werden bisher klassisch mit Kassen betrieben. Vor etwa einer Woche hatte Amazon darüber hinaus angekündigt, 2020 eine eigene Supermarkt-Kette starten zu wollen.

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