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Amazon-Prime-Day in den USA startet mit Website-Ausfällen

Amazon-Website ging wegen Ansturm auf Prime-Day in die Knie. (Screenshot: Amazon.com/t3n.de)

An der Westküste der USA ist Amazons Marketingevent Prime-Day mit einem Website-Crash gestartet. Innerhalb der ersten Stunde fanden Onlineshopper statt Angeboten Fehlerseiten vor.

Möglicherweise war der Andrang zu groß. Als Amazon die Pforten für sein Marketingevent Prime-Day an der US-amerikanischen Westküste öffnete, brach die Plattform offenbar zu großen Teilen zusammen. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten, konnten Onlineshopper zumindest in der ersten Stunde nach Beginn des Prime-Day keine Produkte kaufen. Stattdessen erschienen Fehlerseiten oder Interessenten wurden aufgrund von „ungewöhnlich hohem Traffic“ beim Kaufvorgang unterbrochen.

Run auf Amazon-Angebote: Website-Ausfälle am Prime-Day in den USA

Von den Website-Ausfällen waren laut einem Bericht von USA Today sowohl die normale Plattform als auch die Apps betroffen. Zwar konnten Nutzer weiterhin die Startseite durchsuchen und sich zu Amazon-eigener Elektronik wie dem Echo Dot durchklicken, die vielbeworbenen und normalerweise natürlich stark nachgefragten Deals waren allerdings nicht zugänglich. Auch ließen sich, so Kunden es bis dahin geschafft hatten, trotz gefülltem Warenkorb die entsprechenden Kaufvorgänge nicht abschließen.

Auch von Deutschland aus ließen sich auf der Amazon.com-Webseite während des Verfassens dieses Berichts keine Produkte einkaufen. Die Deals waren ebenfalls nicht zu erreichen. Beim Versuch, einen Artikel zu erwerben, landeten wir auf einer Fehlerseite mit einem traurig dreinblickenden Hund. Auf der deutschen Amazon.de-Plattform dürfte aber alles ganz normal funktionieren. Zudem hat die Technews-Seite Techcrunch herausgefunden, dass Einkäufe mit dem Umweg über „smile.amazon.com“ weiter möglich sind.

Die – wahrscheinlich nur vorübergehende – Störung des Prime-Day könnte Amazon viel Geld kosten. Im vergangenen Jahr soll der Angebotstag rund 2,4 Milliarden US-Dollar in die Kassen des E-Commerce-Riesen gespült haben. Für die diesjährige 36-stündige Auflage haben die Analysten von Coresight Research einen Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar vorhergesagt. Amazon hat sich die Werbung für das Event in den USA laut USA Today gut drei Millionen Dollar kosten lassen haben.

Nicht verpassen: Amazon-Prime-Day-2018 – Alle Informationen im Überblick

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