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Entwicklung & Design

Amazon S3: Cloud-Hosting wird günstiger

Amazon hat Anfang Februar die Preise seines Cloud-Speichers Amazon S3 (Simple Storage Service) für Standard-Nutzer gesenkt. Nach offiziellen Angaben fallen die Kosten für kleine und mittlere Speicherkapazitäten um mindestens 10 Prozent. Das Angebot gilt sowohl für Alt- als auch Neukunden.

Amazon beobachtet einen steigenden Bedarf der Nutzer, Daten im Web abzulegen. Während im vierten Quartal 2010 262 Milliarden Objekte auf Amazons S3-Servern gespeichert wurden, waren es Ende 2011 mit 762 Milliarden bereits ein Vielfaches. Angesichts dieses Wachstums muss Amazon seine Cloud-Server erneuern und erweitern. Mit dieser Vergrößerung der Cloud-Dienste geht eine Reduzierung der Speicherkosten einher, die das Unternehmen nach eigenen Angaben nun an seine Kunden weitergibt.

amazon s3 pricing eu
S3: Dropbox und Co. setzen auf Amazons Cloud-Hosting (Bild: Amazon)

Amazon S3-Speicher wird erschwinglicher

Mit der neuen Preisstruktur fallen die Kosten laut AWS-Evangelist Jeff Barr für Kunden mit einem durchschnittlichen Datenverbrauch von 50TB um circa 10 Prozent pro GB/Monat. Nutzer, die bis zu 500TB Daten in der S3-Cloud speichern, sparen pro GB/Monat 13,5 Prozent. Anders ausgedrückt hat Amazon die monatlich anfallenden Kosten pro GB von 0,14$ auf 0,125$ für die ersten TB Daten reduziert, für die nächsten 49TB fallen jeweils 0,110$ an - vorher betrug der Preis 0,125$.

Nur wenige Wochen vor der Kostenreduktion kündigte Amazon seinen neuen DynamoDB Database Service an, mit dem es Unternehmen erleichtert werden soll, ihre Daten in die Amazon-Cloud zu schieben und das Ökosystem des Onlinehändlers zu nutzen.

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5 Reaktionen
Lu_Fa

Wow, was sind denn das für Preise???
Ich bin bei http://www.share2you.de, zahle für meinen Cloud-Speicher 6,99 im Monat und hab 500GB Cloud + 500GB Backup.
Das wären ja bei diesem hier 55$mt.??? Ernsthaft?

Antworten
Markus Bergmann

Hallo Zusammen,
kann euch für große Datenmenge http://www.cloudly.de empfehlen. Unlimitiert Backup um 3 euro im Monat. Der günstigste Anbieter den ich gefunden habe und blitzschnell.
LG Markus

Antworten
günsti ger

Vielleicht kann man in Ländern ohne Abmahnungen ja Referenz-Tabellen für das Rechtesystem machen. Hier gabs doch neulich z.B. diese Tabelle von Google+ und den Berechtigungen wer was zu sehen kriegen kann.

Bei readwriteweb hiess es neulich, das S3 nicht nur wächst, sondern sogar das Wachstum zunimmt. Letztes Jahr redete jeder von Cloud und jetzt wo die "ersten" Projekte aktiv gehen wächst S3 dadurch und zeigt das die Clouds aktiv wurden.

Die Denkweise ist halt anders als bei design-by-single-service und man muss dynamischer den Content verteilen um die Kosten zu minimieren bzw. redundant zu werden. Aus prinzipiellen Gründen sollte man immer noch einen zweiten alternativen Anbieter haben und z.b. zum Test jede Woche einen Tag S3 und einen Tag den anderen Anbieter abschalten um zu sehen ob die Redundanz funktioniert.

Je ungleichmäßiger die Auslastung ist (Weihnachtsmann, Wahlen, Osterhase, Weihnachten, CeBit,...), desdo eher lohnt sich wohl S3 anstelle Standard-Hosting.

Antworten
Felix

Vielleicht kann mir der Autor oder Frank helfen?

Ich blicke das Rechensystem überhaupt nicht.. Kann mir das mal einer erklären bitte? :)

Und dann natürlich gleich, wo ich was wie bestelle und sowas, wäre ziemlich nett ;)

Antworten
Frank

Ich habe bis jetzt gute Erfahrungen mit Amazon S3 gemacht und kann das für Hosting großer Datenmengen nur empfehlen.
Allerdings ist es mühsam, sich in das Rechtesystem einzulesen und alles richtig zu konfigurieren.
Amazon S3 und AWS Console sind nur ein Teil der ganzen Dienste und so verteilt aufgebaut wie bei Google-Dienste vor der Zusammenführung. Nicht einfach zu durchschauen, wo man was beachten und tun muss. Aber wenn es mal läuft, dann läuft es stabil.

Von der Kostenbelastung her kann ich noch nichts sagen, weil die bei eher kleinem Traffic verschwindend gering ist.
Das ist x-mal günstiger als einen eigenen Server hosten zu lassen nur wegen der Datenmengen.

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