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Amazon stellt Premium-Lautsprecher Echo Studio vor

Amazon: Neuer Premium-Speaker Echo Studio für HD-Musik. (Bild: Amazon)

Amazon hat auf seinem Hardware-Event mit dem Echo Studio den erwarteten Alexa-Lautsprecher im Premium-Bereich vorgestellt. Die Sprachassistentin bekommt mehrere neue Funktionen.

Amazon hat am Mittwoch auf seinem Hardware-Event den ersten eigenen smarten High-End-Lautsprecher vorgestellt. Der Echo Studio soll der erste Smart-Speaker sein, der 3D-Audio-Support von Dolby Atmos integriert hat. Das Gerät soll vor allem für Amazons neuen Music-HD-Streamingdienst gedacht sein. Amazon nennt den Studio den „innovativsten Lautsprecher, den wir je gebaut haben“.

Amazon verlangt für Echo Studio rund 200 Euro

Die eingebauten Alexa-Mikrofone können sich Amazon zufolge je nach Standort im Raum neu einstellen. Für den Klang sorgen fünf Treiber, drei für mittleren Klang sowie ein Hochton- und ein Tieftonlautsprecher (Woofer). Der Echo Studio soll ab sofort vorbestellbar sein und 199,99 Euro kosten. Das ist zwar der höchste Preis, den Amazon für einen smarten Lautsprecher bisher aufruft, aber immer noch günstiger als die vergleichbare Konkurrenz.

Alexa-Speaker Echo in blau

Amazons Alexa-Speaker Echo kommt jetzt auch in blau. (Bild: Amazon)

Neben dem Echo Studio gibt es auch einen neuen Echo-Lautsprecher. Dieser erinnert auf den ersten Blick an den im vergangenen Jahr vorgestellten Echo Plus. Auch das technische Innenleben hat Amazon offenbar von dem Vorjahresmodell ausgeborgt. Im neuen Echo gibt es Neodym-Treiber, Drei-Zoll-Woofer und einen starken Bass. Die Mitten und Höhen sollen dafür klarer sein als beim Vorgänger-Echo. Als neue Farbe hat Amazon Twilight Blue angekündigt. Der Echo kann ebenfalls schon vorbestellt werden. Kostenpunkt: 99,99 Euro.

Echo Dot mit Uhr

Amazon spendiert dem Echo Dot eine Uhr. (Bild: Amazon)

Auch beim Echo Dot legt Amazon nach und zeigt einen um eine LED-Anzeige ergänzten neuen Mini-Lautsprecher. Darauf können die Uhrzeit, ein Alarm oder die Temperatur angezeigt werden. Sonst scheint es keine neuen auf den Dot beschränkten Funktionen zu geben. Amazon wies nur auf eine Art Snooze-Funktion hin. Ist beim Echo Dot der Alarm eingestellt, reicht ein Klopfen auf das Gerät um sich ein paar Minuten Schlaf zu ergaunern. Der Echo Dot kann jetzt für 59,99 Dollar vorgestellt werden. In Deutschland wird er 69,99 Euro kosten. Eine eigene Edition für Kinder soll es auch geben – inklusive einer kinderfreundlichen Alexa.

Amazon verpasst Alexa neue Funktionen

Darüber hinaus hat Amazon neben den neuen Echo-Geräten eine ganze Reihe an neuen Features für Alexa präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Privatsphäre. Nach dem Rummel um die von menschlichen Mitarbeitern abgehörten Mitschnitte lässt Amazon seine Nutzer jetzt die Aufnahmen löschen – per Sprachbefehl. Die Sprachaufnahmen können auf Wunsch auch automatisch alle drei oder alle 18 Monate gelöscht werden.

Alexa löscht Nutzerdaten auf Zuruf

Alexa löscht Nutzerdaten auf Zuruf. (Bild: The Verge)

Darüber hinaus hat Amazon einen sogenannten Home-Modus angekündigt. Mit diesem sollen Kunden, Audio- oder Videoaufnahmen bei Alexa-gesteuerten Geräten automatisch ausschalten lassen können, wenn sie sich zu Hause aufhalten. Kommen Gäste ins Haus, können diese sich dank dem neuen Guest-Connect bald mit der „Haus“-Alexa verbinden und auf deren Inhalte wie Musik zugreifen.

Mehr Emotionen für Amazons Sprachassistentin

Alexas Stimme soll zudem künftig menschlicher klingen. Amazon will seiner Assistentin mehr Emotionen und Ausdruck verleihen und greift dazu auf Deep Learning zurück. Interessant, aber nicht kostenlos, soll die Möglichkeit sein, Alexa die Stimme von Prominenten zu verleihen. Gezeigt wurde das während der Vorstellung anhand der Stimme von Samuel L. Jackson. Das Feature soll Ende des Jahres kommen und 0,99 Dollar pro Prominentem kosten.

Ebenfalls neu ist ein eine Alexa-Funktion, die automatisch erkennen soll, wenn der Nutzer mit Amazon unzufrieden ist. Außerdem soll Alexa künftig auf die Fragen „Alexa, was hast du gehört?“ und „Alexa, warum hast du das getan?“ antworten. Damit könnte es Nutzern erleichtert werden, bestimmten Fehlerquellen auf den Grund zu gehen.

Auch in den Ring-Türklingeln soll Alexa integriert werden. Dort soll die Sprachassistentin etwa mit dem Postboten über die Art der Paketlieferung disputieren. Leute, die an der Tür klingeln, soll Alexa fragen können, was diese wollen. Insgesamt gibt es Amazon zufolge jetzt über 85.000 Produkte, die mit Alexa arbeiten und 100.000 Alexa-Skills.

Lesenswert: Amazon Echo – Die nützlichsten Sprachbefehle für Alexa

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