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Amazon erhöht die Versandgebühren für Händler

Amazon verändert Versandgebühren für Händler. Im Bild: Amazon Logistikzentrum in Dupont, Washington, USA.
(Foto: t3n.de/Jochen G. Fuchs)

Amazon erhöht für viele Sendungsarten die Gebühren, senkt sie aber auch an ein paar Stellen. Besonders betroffen sind der Versand ins Ausland und übergroße Sendungen.

Amazon verändert die Gebühren für seinen Dienst „Versand durch Amazon“ (FBA). Für den deutschen Marktplatz sind einige wenige Änderungen vorgenommen worden. Das Gros der Veränderungen beschränkt sich jedoch auf andere europäische Marktplätze und Paket-Übergrößen. Die Paketbranche ist in Bewegung, im vergangenen Jahr haben neben allgemeinen Preiserhöhungen nahezu alle Paketdienste Zuschläge für besonders betriebsame Zeiten eingeführt, sogenannnte Peak-Zuschläge. Dass auch Amazon von einigen dieser Änderungen betroffen sein würde, war zu erwarten.

Neue Versandgebühren für Amazon Deutschland

Für Sendungen aus den Amazon-Lagern in Deutschland, Polen und Tschechien ändern sich die Versandgebühren für den lokalen Versand: Kleinsendungen bis 100 Gramm werden rund sechs Prozent günstiger, Sendungen mit 500 Gramm beziehungsweise zwei Kilo werden hingegen je sechs Prozent teurer. Die Amazon-Agentur Revoic hat alle Änderungen festgehalten und die prozentualen Preissenkungen und Erhöhungen in einer Übersicht zusammengestellt.

Sendungen in normaler Größe

Amazon Versandgebühren für FBA-Sendungen aus Deutschland, Polen und Tschechien. (Grafik: Revoic)

Sendungen in Übergröße

Amazon Versandgebühren für FBA-Sendungen mit Übergröße aus Deutschland, Polen und Tschechien. (Grafik: Revoic)(Grafik: Revoic)

Amazon FBA: Neue Versandgebühren für weitere europäische Marktplätze

Während die Änderungen bei Sendungen aus dem deutschen Marktplatz heraus noch moderat ausfallen, werden für den lokalen Versand aus den Marktplätzen von Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien bis zu 20 Prozent Preiserhöhung fällig, bei Paketen mit Übergröße sogar bis zu 45 Prozent Preiserhöhung, wie Revoic errechnet hat.

Weitere Preisänderungen hat Amazon in den beiden Amazon-Versandnetzwerken Pan-EU und EFN vorgenommen, auch dort werden Sendungen mit Übergröße deutlich teurer.

t3n meint:
Unter Berücksichtigung des allgemeinen Preisdrucks in der Logistikbranche, der im Verlauf des letzten Jahres durch Zuschläge und Gebührenerhöhungen immer deutlicher wurde, ist das zumindest auf dem deutschen Marktplatz eine noch eher moderat ausfallende Preiserhöhung. Ein weiterer Faktor, der Amazon darin bestärken wird, den Ausbau der eigenen Amazon-Logistics-Infrastruktur schnell voranzutreiben.
Jochen G. Fuchs

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