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Versandkosten sparen bei Amazon: So klappt’s mit Füllartikeln und Gutscheinen

Lieferung von Amazon-Paketen. (Foto: Shutterstock)
Lesezeit: 2 Min.
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Amazon macht es den Kunden inzwischen schwerer als bisher, wenige Cent teure Artikel zum Erreichen bestimmter Bestellwerte zu finden. So klappt’s trotzdem noch.

Kunden von Amazon kennen das Problem: Sie haben einen Aktionsgutschein, den Amazon beispielsweise an bestimmte Mindestbestellwerte gebunden hat oder man hat als Nicht-Prime-Kunde den Betrag von 29 Euro, den man überschreiten muss, um eine kostenfreie Lieferung zu erhalten. Manchmal ist die Ware, die man bestellen will, aber günstiger, sodass ansonsten Versandkosten anfallen würden – und nicht für jeden kommt die kostenfreie Lieferung in eine Packstation in Frage.

Hier kannst du Abhilfe schaffen, indem du noch einen Füllartikel bestellst, also einen wenige Cent teuren Artikel, dessen Preis niedriger ist als die Versandkosten, die ansonsten meist 2,99 Euro betragen. Doch dabei gibt es einiges zu beachten. Beispielsweise musst du sicherstellen, dass die Ware aus einem Amazon-Lager kommt, also von Amazon stammt oder von einem Fulfilled-by-Amazon-Anbieter versandt wird.

So findest du einen passenden Füllartikel

Doch einen solchen Füllartikel für wenige Cent zu finden, ist inzwischen komplizierter als früher. Anders als bisher kannst du nicht mehr sämtliche Bücher einer Rubrik nach Preis sortieren lassen. Zunächst solltest du dir daher überlegen, aus welchem Bereich der Füllartikel sein soll – Beauty- und Drogerieartikel oder Nahrungsmittel und Getränke sowie Haushaltswaren sind ein guter Einstiegspunkt für Artikel im Cent-Bereich. Wähle nun eine Unterkategorie und dann links im Preisfilter die unterste Preisrange ab 0 Euro. Erst jetzt findest du rechts oben eine Sortierfunktion, bei der du auch „Preis aufsteigend“ wählen kannst.

Um jetzt nur die für diesen Zweck passenden Artikel zu finden, kannst du links noch den Haken bei „Amazon Prime“ setzen. So sortierst du alle Artikel aus, die von Dritthändlern mit günstigem Warenpreis und teuren Versandkosten eingestellt wurden, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

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Eine weitere einfache Möglichkeit ist die Amazon-Eigenmarke „Jeden Tag“, die inzwischen das Amazon-Gegenstück zu Handelsmarken im stationären Lebensmitteleinzelhandel ist. Gibst du diese Marke in die Suche ein und sortierst ebenfalls nach Warenwert, findest du schnell eine Ware, die du auch im täglichen Leben brauchen kannst (und so nicht wie früher irgendwelche Neun-Cent-Bücher gleich nach dem Auspacken entsorgst): Von Müllbeuteln über Nudeln oder Tomatensauce bis hin zu Schokolade und Erdnüssen kannst du hier schnell den passenden Artikel zum Erreichen des Mindestbestell- oder Gutscheinwertes finden.

Tipp: Als Hardcore-Schwabe könntest du jetzt noch statt der einmaligen Lieferung das fünfmalige Abo wählen und weitere fünf Prozent am Füllartikel sparen. Du kannst das Abo auch direkt nach der ersten Lieferung wieder stornieren, das fällt bei Amazon aber eher unter die (bislang) geduldete Grauzone.

Nicht immer klappt’s bei Amazon mit der Müllvermeidung

Ein Problem im Hinblick auf die Nachhaltigkeit hat Amazon allerdings immer noch nicht gelöst: Es kann dir passieren, dass die eigentliche Ware und der Füllartikel in gesonderten Paketen kommen, selbst wenn sie aus demselben Lager stammen und mit demselben Logistiker bei dir abgegeben werden. Hier hilft es leider auch nicht immer, zu versuchen, die Ware am selben Liefertag zu erhalten. Amazon erklärt zwar, man bemühe sich um weniger Pakete, setzt dies aber aus Effizienzgründen nicht immer um.

Auch wenn diese Schlupflöcher existieren, sollten Kunden es nicht übertreiben. Denn eine solche Lösung wird sicherlich nur so lange nicht gefixt, wie Amazon hier keinen übermäßigen Missbrauch feststellt. Ähnliches gilt auch für die Regelung Amazons, Retouren bei manchen niedrigpreisigen Waren nicht zurückzufordern.

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