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Intel auf den Fersen: AMD steigert Umsatz um 40 Prozent

Ryzen-Chip von AMD. (Foto: Akura Yochi/Shutterstock.com)

Die Nachfrage nach Radeon-GPU und Ryzen-CPU hat AMD im ersten Quartal ein Umsatzplus von 40 Prozent beschert. Anleger rechnen damit, dass AMD dem Rivalen Intel Marktanteile abknöpft.

AMD hat am Mittwochabend seine Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2018 präsentiert. Demnach konnte der kalifornische Chipriese seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40 Prozent auf 1,65 Milliarden US-Dollar steigern. Unterm Strich stand ein Gewinn von 81 Millionen Dollar. Im ersten Quartal des Vorjahres verbuchte AMD noch einen Verlust von 33 Millionen Dollar.

Radeon-GPU und den Ryzen-CPU treiben AMD-Umsatz und -Gewinn

Vor allem die Nachfrage nach den neuen Radeon-GPU und den Ryzen-CPU in den Bereichen PC, Gaming und Datenzentren habe das Wachstum beflügelt, erklärte AMD-CEO Lisa Su in einer entsprechenden Mitteilung. Der AMD-Bereich Computing and Graphics konnte den Umsatz auf 1,12 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Die gestiegene Anteil der neuen Chips an den Gesamtverkäufen sorgte auch für einen deutlich höheren durchschnittlichen Verkaufspreis.

AMD-Chefin Lisa Su präsentiert positive Quartalszahlen. (Bild: Intel)

Das deutliche Umsatzplus könnte dafür sorgen, dass AMD dem Dauerrivalen Intel weitere Marktanteile abknöpfen könnte. Genaueres wird aber erst feststehen, wenn Intel am Donnerstag seine Quartalszahlen bekannt gibt. Derweil waren die Anleger mit den Quartalszahlen und dem Ausblick auf das kommende Quartal zufrieden. Die AMD-Aktie kletterte nachbörslich um zehn Prozent nach oben. Für das laufende Quartal rechnet AMD mit einem Umsatzplus von rund 50 Prozent auf 1,725 Milliarden Dollar.

Die Aktie des Chipherstellers hat in diesem Jahr schon eine wahre Berg- und Talfahrt hinter sich. Nach einer Erholung im Januar war die Aktie in den vergangenen Monaten um 30 Prozent gefallen. Die Börsianer sorgten sich um die fallenden Preise und neue Konkurrenz auf dem Kryptowährungsmarkt, die Folgen eines drohenden Handelskriegs der USA mit China sowie die Nachwirkungen des Spectre-Bugs. Analysten schätzen, dass AMD zwischen fünf bis 20 Prozent seines Umsatzes mit Karten für die Gewinnung von Kryptowährungen wie Ethereum macht. AMD hält sich dazu bedeckt.

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