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Analysen aus Deutschland zeigen: Tesla Model 3 kann profitabel gebaut werden

Tesla kann Model 3 wohl mit Gewinn fertigen. (Bild: dpa)

Tesla kann laut einem Medienbericht mit dem Model 3 erhebliche Gewinne einfahren. Das zeigen die Analysen deutscher Ingenieursdienstleister, die das Elektroauto zerlegt haben.

100.000 bis 130.000 US-Dollar kostet ein Tesla Model 3 derzeit auf dem Graumarkt. Die Verkäufer sind offenbar ehemalige Tesla-Mitarbeiter, die früher als normale Kunden an ein Elektroauto des Herstellers gekommen sind. Genau solche Fahrzeuge haben sich laut einem Bericht der Wirtschaftswoche mehrere nicht namentlich genannte deutsche Ingenieursdienstleister im Auftrag deutscher Autokonzerne besorgt und in alle Einzelteile zerlegt. Die Analysen zeigen, dass Tesla das Model 3 mit einigem Gewinn herstellen könnte.

Model 3 kostet in der Herstellung 28.000 Dollar

Den Protokollen der Ingenieure zufolge, die der Zeitung vorliegen, summieren sich die Material- und Zulieferkosten für das Model 3 auf rund 18.000 Dollar. Hinzukommen demnach rund 10.000 Dollar an Produktionskosten pro Auto. Den Kosten von insgesamt 28.000 Dollar stehen Einnahmen von 35.000 bis 78.000 Dollar gegenüber, so das Ergebnis der Analyse. Sollte es Tesla gelingen, die Produktion wie geplant auf 10.000 Stück pro Woche zu steigern, werde das Model 3 „einen erheblichen positiven Ergebnisbeitrag liefern“, zitiert die Wirtschaftswoche einen Testingenieur.

Elektrofahrzeug: Das Model 3 von Tesla
Tesla: Auf das Model 3 folgt das Model Y – aber erst in zwei bis drei Jahren. (Foto: Tesla)

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Ebenfalls interessant: Bei der Analyse der Einzelteile ist den Ingenieuren aufgefallen, dass Tesla bei der Akkuproduktion ein Durchbruch gelungen zu sein scheint – gemeinsam mit dem Partner Panasonic. Der Anteil des knappen und teuren Rohstoffs Kobalt in den Kathoden der Panasonic-Akkus im Model 3 konnte demnach von bisher acht Prozent auf nur noch 2,8 Prozent reduziert werden. Das wäre ein Wettbewerbsvorteil für Tesla, wie der Chef des Batterieproduzenten BMZ, Sven Bauer, der Wirtschaftswoche sagte. Nicht zuletzt die in den kommenden Jahren stark steigende E-Auto-Flut dürfte den Preis für den Rohstoff weiter nach oben treiben.

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