News

Analyst: „Bitcoin könnte in 10 Jahren 100.000 Dollar wert sein“

(Foto: Young / Shutterstock)

Die Kryptowährung Bitcoin hat zuletzt kräftig zugelegt. Das soll aber erst der Anfang sein. Ein Analyst rechnet damit, dass Bitcoin in zehn Jahren 100.000 US-Dollar wert sein soll.

Bitcoin: 2027 schon 100.000 US-Dollar wert?

Der Saxo-Bank-Analyst Kay Van-Petersen hatte schon das kürzlich erreichte Bitcoin-Allzeithoch von 2.000 US-Dollar vorhergesagt. Das Eintreten dieser Prognose dürfte aber ungleich wahrscheinlicher gewesen sein als die aktuelle Vorhersage des Analysten: Van-Petersen rechnet nämlich damit, dass Bitcoin in zehn Jahren mindestens 100.000 US-Dollar wert sind, wie das US-Portal CNBC berichtet.

Bitcoin: Ist die Kryptowährung in zehn Jahren schon 100.000 US-Dollar wert? (Grafik: Shutterstock)

Kaum zu widersprechen ist der Annahme des Analysten, dass Kryptowährungen wie Bitcoin derzeit boomen – und dass sie das auch in den kommenden Monaten und Jahren tun werden. Zumindest, wenn man von den aktuellen Gegebenheiten ausgeht. Die Steigerung von knapp 3.500 Prozent, von der Van-Petersen ausgeht, ist aber schon erklärungsbedürftig.

Bei seiner Kalkulation geht der Analyst davon aus, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Litecoin in zehn Jahren rund zehn Prozent des täglich gehandelten Volumens von Fremdwährungen ausmachen. Das wären rund 500 Milliarden US-Dollar. Der Anteil von Bitcoin an den Kryptowährungen soll Van-Petersen zufolge dann 35 Prozent betragen.

Bitcoin: 175 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen

Das täglich gehandelte Volumen hätte dann einen Wert von 175 Milliarden US-Dollar, die Marktkapitalisierung betrüge den Berechnungen nach 1,75 Billionen US-Dollar. Aktuell soll letztere laut der Branchenwebsite Coindesk derzeit rund 37,8 Milliarden US-Dollar betragen. Dann sollen rund 17 Millionen Bitcoins auf dem Markt sein. Damit wäre ein Bitcoin im Jahr 2027 mindestens 100.000 US-Dollar wert.

Van-Petersen geht zudem davon aus, dass sich der Markt an Kryptowährungen auf zwei bis drei wichtige Player reduzieren werde, von denen einer Bitcoin sei. Kryptowährungen seien keine Modeerscheinung, sondern gekommen, um zu bleiben, betonte der Analyst gegenüber CNBC. Van-Petersen steht mit seiner Meinung übrigens nicht allein. Anfang Mai hatten Jeremy Liew, einer der ersten Snapchat-Investoren, und Blockchain-CEO Peter Smith für 2030 einen Bitcoin-Wert von 500.000 US-Dollar vorhergesagt.

Mehr zum Thema:

via futurezone.at

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

3 Kommentare
NeunMalSechs

Interessanter Ansatz. Allerdings macht Kay Van-Petersen (als Fiat-Experte) einen entscheidenden Fehler: Er vernachlässigt die Sparquote.

Denn hier unterscheiden sich Fiat-Geld und Crypto-Währungen. Wenn Menschen Staats-Geld sparen, dann bringen sie meist das Geld zu Bank (der Anteil derer, die es unter der Matratze hortet, kann wohl vernachlässigt werden). Damit steht das Geld wieder als Liquidität zur Verfügung. (minus Einlagensicherung bei der Zentralbank).

Bei Cryptowährungen ist das anders: Wer spart (also die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes nutzt) entzieht dem Markt Liquidität und verringert damit das Angebot an Bitcoin. Das bedeutet aber, dass mal die Umsatz-getriebene Marktkapitalisierung mit einer passenden Sparquote multiplizieren muss, um auf die reale Markkapitalisierung zu kommen.

Das bedeutet konkret: Wenn man Van-Petersen sonstiger Argumentation folgt, dürfte der Kurs noch höher liegen.

Antworten
Julia Nikolaeva
Julia Nikolaeva

Gekommen, um zu bleiben. Das sehe ich ähnlich :)

Hier etwas ausführlicher:
https://www.hn-websolutions.com/virtuelle-zeiten-virtuelle-waehrung-warum-der-bitcoin-mehr-ist-als-eine-geldanlage/

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.