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Anbox: Entwickler bringt Android-Apps auf Linux-Desktops zum Laufen

Anbox. (Screenshot: Youtube/Simon Fels)

Ein Programmierer hat mit Anbox eine Software entwickelt, mit der Android-Apps auf Linux-Systemen zum Laufen gebracht werden können. Die Open-Source-Software befindet sich aber noch im Alpha-Status.

Anbox: Android-Apps laufen unter Linux

Mehr als eineinhalb Jahre arbeitet Entwickler Simon Fels eigenen Angaben zufolge schon an Anbox – Android in a Box. Mit der Software sollen Android-Apps auf Linux-Systemen laufen. Ähnliches ist schon auf einigen aktuellen Chromebooks möglich. Anbox führt die Android-Anwendungen in einem einfachen Linux-Container aus, sodass sie vom restlichen System isoliert sind. Zum Einsatz kommt ein vollständiges Android 7.1.1, bestehende Apps sollten damit unter Linux funktionieren.

Dank Anbox laufen Android-Apps auf Linux-Desktops. (Screenshot: Youtube/Simon Fels)

Allerdings dürfte die Bedienung mit Maus und Tastatur unterschiedlich gut unterstützt werden. Wie gut Anbox, das sich laut Fels noch in einer Alpha-Phase befindet, schon läuft, ist in einem kurzen Video zu sehen. Demnach funktionieren die Bedienung mit der Maus und das automatische Vergrößern und Verkleinern von Fenstern schon sehr gut. Es dürfte angesichts des frühen Entwicklungsstatus aber noch zu Fehlern und eventuell zu Abstürzen kommen, warnt Fels. Die nächste Entwicklungsphase soll vor allem der Stabilität und dem Fixen von Bugs gewidmet werden.

Anbox: Freie Software zum Download

Anbox wird als Snap-Paket ausgeliefert, Canonicals neuem Paketformat . In Ubuntu-Linux sowie allen anderen Systemen, in denen Snaps unterstützt werden, lässt sich die Software mit einem Kommandozeilenbefehl installieren. Der Google Play Store wird nicht mitgeliefert, die App müsste manuell nachinstalliert werden. Auch ein eigenständiger Bluetooth- und WLAN-Support ist noch nicht an Bord, an entsprechenden APIs wird noch gearbeitet. Der Quellcode der freien Software steht auf Github zum Download bereit.

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via derstandard.at

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