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Android N: Google stellt Developer-Preview zum Download bereit – Sony auch [Update]

Android 7.0 „N“ (Bild: Google)

Google hat heute vollkommen überraschend eine erste Vorabversion von Android 7.0 „N“ veröffentlicht. Die Developer-Preview steht zum Testen für das Nexus 6P, das Nexus 5X, Pixel C, Nexus 9 und den Nexus Player sowie für ein paar Android-One-Geräte zum Download bereit.

Update vom 21. April 2016: Nicht nur Google selbst bietet ab heute eine Developer-Preview für seine Nexus-Geräte an, sondern Sony springt auf den Zug mit auf. Der japanische Hersteller stellt ab sofort eine Vorab-Version von Android N für sein Sony Xperia Z3 zum Download bereit.

Android N kann jetzt auch auf dem Sony Xperia Z3 ausprobiert werden. (Bild: Sony)

Android N kann jetzt auch auf dem Sony Xperia Z3 ausprobiert werden. (Bild: Sony)

Laut Sony kann Android N auf beiden Modellvarianten, also der D6603 und D6653, installiert werden. Um die Developer-Preview zu installieren, benötigt ihr die Desktop-Software PC-Companion – wie der Installationsprozess vonstatten geht, erfahrt ihr direkt bei Sony. Keine Informationen gibt es indes, ob künftige Over-the-Air-Updates von Android N für das Xperia Z3 verteilt werden.

Auf dem Sony Xperia Z3 könnt ihr unter anderem auch den Multi-Window-Modus testen. (Bild: Sony)

Auf dem Sony Xperia Z3 könnt ihr unter anderem auch den Multi-Window-Modus testen. (Bild: Sony)

Android 7.0 „N“ mit Split-Screen-Modus und mehr

Original-Artikel vom 09.03.2016: In den letzten Jahren hatte Google erst im Laufe seiner Entwicklerkonferenz Google I/O einen ersten Blick auf seine neueste Android-Version gewährt, in diesem Jahr ist es wieder komplett anders. Monate vor der Google I/O 2016, die zwischen dem 18. und 20. Mai stattfindet, hat das Unternehmen eine Entwicklerversion von Android 7.0 „N“ für diverse Smartphones und Tablets freigegeben und erste Funktionen des großen Updates vorgestellt.

So sieht die erste Android-N-Preview auf dem Smartphone aus der App-Drawer ist noch vorhanden. ;-) (Screenshot: Google)

So sieht die erste Android-N-Preview auf dem Smartphone aus der App-Drawer ist noch vorhanden. ;-) (Screenshot: Google)

Folgendes bringt die Developer-Preview von Android 7.0 „N“

Mit Android 7.0 „N“ hält der Multi-Window-Modus sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones Einzug. (Bild: Google)

Mit Android 7.0 „N“ hält der Multi-Window-Modus sowohl auf Tablets als auch auf Smartphones Einzug. (Bild: Google)

Multi-Window-Modus: Die Funktion wurde zwar schon in Android 6.0 Marshmallow gesichtet, konnte aber nur mit einem Trick aktiviert werden. Unter Android „N“ hält der Split-Screen jetzt endlich offiziell Einzug, sodass man künftig zwei Apps nebeneinander auf dem Homescreen anzeigen lassen und nutzen kann – ideal für Tablets wie beispielsweise das Pixel C (Test).

Android 7.0 „N“ bringt endlich einen Multi-Window-Modus. (Bild: Ars Technica)

Android 7.0 „N“ bringt endlich einen Multi-Window-Modus. (Bild: Ars Technica)

Neue Benachrichtigungsleiste: Wie schon in den letzten Android-7.0-N-Leaks zu sehen, wird die Benachrichtigungsleiste umfassend überarbeitet. Die wichtigsten Schnelleinstellungen sind stets oben in der Leiste verankert. Das bisherige Karten-Design ist verschwunden und Benachrichtigungen ziehen sich über die ganze Breite des Displays. Praktisch: Wie schon unter der neuen Hangouts-Version kann man künftig bei weiteren Anwendungen offenbar direkt aus der Benachrichtigungsleiste auf Nachrichten antworten. Mehrere Benachrichtigungen einer einzelnen App lassen sich außerdem zu einer „Karte“ bündeln.

Android 7.0 „N“ bringt direktes Antworten aus der Benachrichtigungsleiste mit sich. (Bild: Ars Technica)

Android 7.0 „N“ bringt direktes Antworten aus der Benachrichtigungsleiste mit sich. (Bild: Ars Technica)

Energiemanagement „Doze“ mit weiteren Verbesserungen: Die mit Android 6.0 Marshmallow eingeführte Energiesparfunktion „Doze“ wird unter Android 7.0 weiter verbessert. Laut Google soll Doze immer dann anspringen, wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet. Darüber hinaus hat Google auch an seinem Project Svelte geschraubt, sodass Android 7.0 besser auf Einsteiger-Smartphones mit weniger Rechenpower funktioniert. Um das zu testen, hat Google auch ein paar Android-One-Geräte in die illustre Runde der Developer-Preview-Geräte aufgenommen.

OPENJDK: Im Lichte des lange andauernden Streits mit Oracle hat Google sich jetzt offenbar dazu entschlossen, anstelle der Apache-Harmony-basierten Java-Plattform auf Oracles freies OpenJDK zu wechseln, um so künftigen Rechtsstreitigkeiten aus dem Wege zu gehen. OPENJDK steht unter GNU General Public Lizenz (GPL). Weitere Infos für Entwickler gibt es bei Google.

Android 7.0: Wofür steht das „N“?

Android 7.0 „Nutella“? Wir sind noch skeptisch. (Foto: Shutterstock)

Wird Android 7.0 „Nutella“ getauft? Wir sind noch skeptisch. (Foto: Shutterstock)

Wie schon in den Jahren zuvor, besitzt die Developer-Preview keinen offiziellen Namen. Ob es letztlich Android „Nutella“, „Nougat“, oder gar „Nori“ wird, bleibt abzuwarten. Bei letzterem Vorschlag handelt es sich aber wohl um einen Scherz vom neuen Android-Chef Hiroshi Lockheimer.

Google hat mit dem Release der ersten Android-N-Developer-Preview angekündigt, dass die finale Version im dritten Quartal dieses Jahres freigegeben wird. Dann auch wird erst der offizielle Name von Android „N“ bekannt gegeben. Im Schlepptau von „N“ wird es mit Sicherheit neue Nexus-Geräte geben, die in diesem Jahr angeblich von HTC stammen sollen.

Die finale Android-N-Version kommt im dritten Quartal 2016. (Screenshot: Google)

Die finale Android-N-Version wird im dritten Quartal 2016 veröffentlicht. (Screenshot: Google)

Andoid-7.0-„N“-Download: Google startet neues Beta-Programm

Neugierige, die sich die erste Developer-Preview auf ihr Nexus-Gerät flashen wollen, können sich die entsprechende Version von Googles Servern herunterladen. Zugleich hat Google ein „Android-Beta-Programm“ gestartet. Ist man dort angemeldet, erhält man weitere Updates der Developer-Preview offenbar als Over-The-Air-Update.

Es sei erwähnt, dass die neuen Android-N-Features sich im Laufe der nächsten Monate noch ändern können und sogar wieder entfernt werden. Außerdem ist damit zu rechnen, dass noch weitere Funktionen hinzukommen.

Lesenswert zum Thema Android: Android 6.0 Marshmallow: Die 10 besten Tipps und Tricks und Android 6.0: Welche Geräte bekommen das Marshmallow-Update?

via arstechnica.com

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