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Android: Google will Gingerbread mit Honeycomb vereinen

(Foto: lwallenstein / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Erwartungsgemäß bringt der diesjährige MWC in Barcelona Neuigkeiten im Sekundentakt. In einer Keynote hat der scheidende Google-CEO Eric Schmidt den kommenden Entwicklungsschritt des Android-Betriebssystems verkündet: Mit dem nächsten Versionssprung werde Android Gingerbread und Android Honeycomb zu einem Betriebssystem vereint. Zudem soll der Versionsname mit einem „I“ beginnen und nach einer Süßspeise benannt sein – vermutet wird seit geraumer Zeit der Codename „Ice Cream“.

Android Ice Cream?

Mit der geplanten Vereinigung der beiden Betriebssystem-Versionen würde Google die bestehende Trennung zwischen Android für Smartphones und Android für Tablets aufheben, wurde Version 3.0 Honeycomb doch bisher als „tablet only“ vorgestellt. Diese noch recht vage Information über die weitere Entwicklung, die der Google-CEO auf dem MWC Preis gab, wurde von keinen weiteren erhellenden Details begleitet. Einzig nur, dass der bereits vermutete Versionsname „Ice Cream“, bzw. „Ice Cream Sandwich“ lauten könne. Ein Veröffentlichungsdatum wie auch eine Versionsnummer wurden nicht bekannt gegeben. Eric Schmidt versicherte aber, dass der bisherige sechsmonatige Veröffentlichungs-Turnus eingehalten werde. Die Strategie der kleinen Happen, der kryptischen Informationen und das Einhalten der alphabetischen Abfolge der Versionsnamen hat damit weiter Bestand – und nährt den Hype.

Eins für alle: Android soll wieder zu einem eingleisigen Betriebssystem für Smartphones und Tablets werden. (Foto: jakemaymar / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Ein neues Android ist also im kommenden Sommer zu erwarten, wurde doch Gingerbread im Dezember 2010 und Honeycomb im Februar 2011 vorgestellt. Das Smartphone-Android Gingerbread wird zuvor noch die Versionsnummer 2.4 erhalten. So sollen zum Beispiel die neuen HTC Smartphones Salsa und ChaCha von einer optimierten Dual-Core-Prozessor-Unterstützung profitieren. In absehbarer Zeit wird aber zumindest der Hype mehr Information fordern: Ob die für Honeycomb vorgestellte Fragments-API mit Ice Cream den Weg auf das Smartphone findet, verbleibt zum Beispiel weiterhin offen. Dabei wäre dieser Schritt gerade für die Entwicker extrem wichtig, lassen sich damit doch Apps für unterschiedliche Displaygrößen skalieren.

Die Keynote des Google-CEO findet sich in vier Teilen auf YouTube:

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Bildnachweis für die Newsübersicht: lwallenstein / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA

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