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Gadgets & Lifestyle

Android, iOS und Co.: Karte visualisiert Nutzung mobiler Plattformen

Im Moment nicht aufzuhalten: Mobile Devices erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Anhand von 280 Millionen Tweets haben Gnip und Mapbox eine Karte erstellt, auf der man die geografische Verbreitung unterschiedlicher Smartphone-Betriebssysteme erkennen kann. Die Visualisierung ist ein interessantes Beispiel für die Nutzung von Big-Data.

Big Data: Karte zeigt die Verbreitung der verschiedenen mobilen Plattformen. (Screenshot: Mapbox)
Big Data: Karte zeigt die Verbreitung der verschiedenen mobilen Plattformen. (Screenshot: Mapbox)

Big-Data: Twitter-Daten zeigen Smartphone-Verteilung

Gnip ist eine Firma, die sich auf die Sammlung von Social-Media-Daten spezialisiert hat. Zusammen mit MapBox, einem Anbieter für digitales Kartenmaterial, haben sie jetzt eine interaktive Karte vorgestellt, mit deren Hilfe sich die Verbreitung verschiedener Smartphone-Betriebssysteme visualisieren lässt. Dabei nutzten sie Meta-Daten von Twitter, anhand derer sie die geografische Herkunft der Tweets und des genutzten Betriebssystem ermitteln konnten. Insgesamt wurde dafür auf einen Datenbestand von 240 Millionen Tweets zurückgegriffen.

Smartphones auf der ganzen Welt

Leider stammt nur ein sehr kleiner Teil der Tweets aus Deutschland. Weswegen sich eine Aussage über die tatsächliche Verbreitung der verschiedenen Betriebssysteme in unserem Sprachraum kaum treffen lässt. In Berlin scheint es aber einige starke iPhone-Zentren zu geben, wohingegen sich Android ein wenig homogener über die Stadtfläche verteilt.

Nutzer haben die Möglichkeit sich die Ergebnisse nach Android, iPhone, Blackberry oder Sonstige anzeigen zu lassen. Dabei steht es einem Frei, ob man alle vier, nur eines davon oder eine Anzahl dazwischen auf der Karte vermerkt haben möchte. Die verschiedenen Smartphone-Betriebssysteme werden dabei in unterschiedlichen Farben auf der Karte angezeigt.

Dieses Bild zeigt die Smartphone-Verbreitung in Berlin an. (Screenshot: Mapbox)
Dieses Bild zeigt die Smartphone-Verbreitung in Berlin an. (Screenshot: Mapbox)

Dank Big-Data visualisieren Gnip und MapBox auch die Sprachenverteilung auf Twitter

Ähnlich diesem Projekt, gibt es von den beiden Firmen auch eine Karte, auf der man die Verwendung unterschiedlicher Sprachen auf Twitter verfolgen kann. Da man aber lediglich Englisch, Spanisch oder Andere auswählen kann, ist diese Karte unter umständen nicht ganz so leicht zu lesen. Obwohl viele andere Sprachen eine eigene Farbcodierung aufweisen, kann man sie sich nicht gesondert anzeigen lassen, sondern nur gemeinsam. Trotzdem ein nettes Spielzeug.

Beide Karten zeigen das Potenzial hinter der Nutzung von Meta-Daten. Vor allem mit Hinblick auf die geografische Herkunft der Daten ließen sich viele interessante Dinge anstellen. In Zukunft werden wir sicherlich noch einige ähnliche Projekte zu Gesicht bekommen und vielleicht lassen sich aus solchen frei verfügbaren Daten auch Lösungsansätze für Alltagsprobleme wie Staus ziehen. Big-Data wird jedenfalls in naher Zukunft ein immer wichtigeres Thema werden.

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Eine Reaktion
stephan

Ich denke, die Twitternutzer sind auch tendenziell älter und haben nicht immer den schlechtesten Bildungsgrad. Das spielt bei der betrachtung eine nicht unerhebliche Rolle.
lG
Stephan

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