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Android Things 1.0: Googles Internet-der-Dinge-Plattform ist fertig

Android Things: Neues IoT-Betriebssystem auf Android-Basis von Google. (Bild: Google)

Etwa zwei Jahre nach Ankündigung des IoT-Betriebssystems Android Things veröffentlicht Google die Version 1.0. Neben der Unterstützung für Raspberry Pi 3 hat Google neue Hardware angekündigt.

Seit Dezember 2016 arbeitet Google an seiner Internet-of-Things-Plattform (IoT) Android Things, die den wenig erfolgreichen Vorgänger Brillo abgelöst hat. Android Things ist ein von Google verwaltetes OS, mit dem IoT-Geräte skalierbar aufgebaut und gesteuert werden können. Nach sieben Developer-Preview-Versionen, 100.000 Downloads des SDK (Software Development Kit) und Feedback von 10.000 Entwicklern betrachtet Google Android Things als fertig.

Android Things ist fertig – erste Hardware in den nächsten Monaten

Die Programmierschnittstellen (API) waren bereits im April 2018 zur Veröffentlichung des Release Candidates fertig, das SDK war auch schon mit allen Features versehen. Mit der Veröffentlichung von Android Things v1.0 hat Google indes Unterstützung für neue Hardware angekündigt.

Zu den neuen System-on-Modules (SoM) gehören die Hardware-Plattformen: NXP i.MX8M, Qualcomm SDA212, Qualcomm SDA624 und Mediatek MT8516. All diese Module sind laut Google für den Produktions-Einsatz zertifiziert und erhalten Softwareupdates für einen Zeitraum von drei Jahren, was die Markteinführung von Prototypen erleichtere. Sowohl Entwicklungs-Hardware als auch Referenzdesigns für diese SoM werden Google zufolge in den nächsten Monaten verfügbar sein.

Google hat einige neue System-on-Modules für Android Things angekündigt. (Screenshot: Google)

Android Things: Raspberry 3 Model B nur als Entwicklergerät nutzbar

Google erklärt im Ankündigungs-Artikel im Android-Developer-Blog, dass Raspberry Pi 3 Model B und NXP i.MX7D weiter als Entwickler-Hardware für Prototypen unterstützt werden. NXP i.MX6UL-Geräte werden nicht mehr weiter unterstützt.

Ein Blick auf die Konsole von Android Things. (Bild: Google)

Verwaltet werden die Geräte per Android-Things-Konsole. Neu an dieser ist laut Google ein Interface für Entwickler und Administratoren, um die Peripherie der Endgeräte konfigurieren zu können. Laut Google soll die Konfiguration der Peripheral-IO-Verbindungen und GPIO-Widerstände sowie I2C-Bus-Geschwindigkeiten darüber verwaltet werden können. Dieses Feature soll in künftigen Versionen weiter ausgebaut werden, um weitere Hardwarekonfigurationen aus der Ferne zu ermöglichen.

Interessierte Entwickler finden eine Anleitung zu Android Things auf Googles Android-Developer-Site. Eine Übersicht unterstützter Hardware findet ihr in einer entsprechenden Übersicht. Im Zuge der Google-I/O-Entwicklerkonferenz, die zwischen dem 8. und 10. Mai veranstaltet wird, dürfte das Unternehmen weitere Details über Android Things liefern.

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