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Angriffe auf Ring-Kameras: Hacker treiben üblen Schabernack mit Nutzern

Ring-Kameras im Visier von Hackern. (Bild: Amazon/Ring)

In den USA häufen sich Berichte über gehackte Ring-Kameras und üblen Schabernack, den die Hacker treiben. Schuld ist wohl nicht der Anbieter. Nutzer sollten die Geräte dringend absichern.

Die Sicherheitskameras der Amazon-Tochter Ring erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Da dürften Berichte aus den USA, wonach Hacker die Ring-Kameras gehackt und Nutzer erschreckt und beleidigt haben sollen, einige Nutzer aufhorchen lassen. Ring zufolge sollen aber nicht die Geräte an sich anfällig für Hacks sein, sondern die nachlässige Absicherung der Kameras durch ihre Nutzer. Entsprechend empfiehlt das Unternehmen Nutzern, die Geräte besser zu sichern.

Ring-Kameras: Hacker-Schabernack in den Medien

Der Fall einer gehackten Überwachungskamera in einem Kinderzimmer hat es Anfang der Woche sogar in die New York Times geschafft. Der Hacker soll über den eingebauten Lautsprecher den Song „Tiptoe through the Tulips“ abgespielt und sich anschließend als der Weihnachtsmann vorgestellt haben. In einem anderen Fall soll ein Hacker eine Familie im US-Bundesstaat Florida erst tagelang beobachtet und dann rassistisch beschimpft haben. Im Netz kursieren verschiedene Videos und Bilder von gehackten Ring-Kameras.

Laut Recherchen der Vice-Plattform Motherboard tauschen Hacker in einschlägigen Foren Logins zu Ring-Konten. Auch spezielle Tools sollen dort für nur wenige Dollar angeboten werden, mit denen sich Ring-Zugänge knacken lassen, um dann die Kameras zu übernehmen und von außen zu steuern. Neben Beschimpfungen und sonstigem Schabernack könnte der Zugriff auf die Ring-Kameras aber auch dazu missbraucht werden, Wohnungen und Häuser auszuspionieren – um diese nachher auszurauben.

Ring empfiehlt 2-Faktor-Authentifizierung

Ring hat derweil auf die Berichte in den US-Medien reagiert und einen möglichen Hack seiner Systeme ausgeschlossen. Vielmehr sollten Nutzer unbedingt ihre Passwörter ändern und möglichst sichere verwenden. In vielen Fällen sei das Problem, dass Nutzername und Passwörter auch in anderen Diensten angewendet wurden oder werden. Nach diversen Hacks stehen zahlreiche solcher Kombinationen in einschlägigen Foren zur Verfügung. Zur Sicherheit sollten Nutzer außerdem die angebotene Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden.

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