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Entwicklung & Design

Angry Birds bekommen 42 Millionen US-Dollar

Der finnische Spiele-Entwickler Rovio Mobile, weltweit bekannt für die Angry Birds, hat sich jetzt eine Finanzspritze von 42 Millionen US-Dollar gesichert. Wie bekannt wurde, ist die Summe in einer Finanzierungsrunde von zwei Investmentfirmen zusammengetragen worden, die als bekannte Venture Capitalists gelten dürfen. Mit dem Geld soll die strategische Expansion Rovios vorangetrieben werden, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

Angry Birds bringen Rovio Millionen

Besonders ein Name soll die Finanzierungsrunde geprägt haben, in der Rovio Mobile jetzt eine Kapitalerhöhung von 42 Millionen US-Dollar gelang: Niklas Zennström. Der Gründer und CEO von Atomico Ventures ist nicht nur in der skandinavischen Geschäftswelt ein bekannter Investor. Als Mitbegründer von KaZaA, Rdio und Skype hat sich der Schwede in der Vergangenheit weltweit einen Namen gemacht. Mit seinem ehemaligen Skype-Partner Janus Friis führt er nun die Investmentfirma Atomico Ventures und fand in der Spieleschmiede Rovio Mobile jetzt ein vielversprechendes Projekt.

Außerdem kam auch der weltweit operierende Risikokapitalgeber Accel Partners für einen Teil der stolzen Summe auf. Das Unternehmen zeichnete sich in der Vergangeheit für ein sicheres Gespür bei Investments aus, wurde doch bereits Facebook, Groupon und AdMob mit Finanzspritzen versorgt. Die Runde komplettierte der sogenannte amerikanische „Super Angel“ Felicis Ventures, der in den vergangenen fünf Jahren bereits in knapp 70 Startups investierte.

Die Angry Birds jagen Schweine und machen Millionen: Entwickler Rovio erhöhte sein Unternehmenskapital um 42 Millionen US-Dollar. (Bild: Rovio Mobile)

Angry Birds sind beliebt und profitabel

Wie Rovio auf dem Unternehmensblog jetzt bekannt gab, werden die Angry Birds Monat für Monat von 40 Millionen Usern auf die flüchtenden Schweine gehetzt und geschossen. Man habe mit den bösen Vögeln nicht nur eine bekannte und starke Marke gebildet, sondern auch ein gänzlich neues Entertainment Franchise, so Mikael Held, Mitbegründer und CEO von Rovio. In fast zehn Jahren des Bestehens sind die Entwickler nun mit ihrem jüngsten Spiel und dessen Konzept auf eine wahre Goldader gestoßen, denn auch das Merchandising läuft bestens. Ob Stofftiere, Schlüsselanhänger oder T-Shirts, die Angry Birds verkaufen sich auch Offline wie geschnitten Brot. Die 50 Angestellten im finnischen Espoo werden wohl in absehbarer Zeit einigen Zuwachs bekommen.

Derweil bleiben die bösen Vögel mit den Angry Birds Seasons nah am Zeitgeschehen, heisst das in diesem März releaste Upgrade auf Version 1.3. doch „Happy St. Patrick's Day". Nach den Sondereditionen zu Halloween und Weihnachten wird jetzt der irische Nationalheilige bedacht – Sláinte!

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die News-Übersicht: Screenshot auf Rovio Mobile.

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