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Entwicklung & Design

AngularJS 2.0: So sieht die Zukunft des beliebten Javascript-Frameworks aus

AngularJS 2.0. (Screenshot: AngularJS)

Google arbeitet fleißig an Version 2.0 von AngularJS. Wir zeigen euch, wie die Zukunft des Open-Source-Frameworks aussehen wird.

AngularJS 2.0 setzt auf eine Mobile-First-Strategie und ES6

Die nächste Version von AngularJS befindet sich derzeit noch in einer Design- und Prototyp-Phase. Dennoch hat Google schon bekannt gegeben, wohin die Reise gehen soll. Zukünftig soll es als Framework für mobile Anwendungen genutzt werden. Natürlich wird auch der Desktop weiterhin unterstützt, derzeit konzentriert sich das Entwicklerteam aber auf mobile Endgeräte.

Außerdem sollen vornehmlich moderne Browser unterstützt werden, um die Entwicklung zu vereinfachen. Laut den Machern soll es sich dabei auf dem Desktop um Chrome, Firefox, Opera, Safari und Internet Explorer 11 handeln. Auf mobilen Geräten sollen es Chrome für Android, iOS 6+, Windows Phone 8+ und Firefox Mobile sein. Allerdings könnten auch ältere Android-Browser unterstützt werden. Das Team will sich dahingehend aber nicht festlegen.

Die gesamte Codebasis von AngularJS 2.0 soll schon in ES6, also der nächsten Version von JavaScript, geschrieben werden. Da heutige Browser den Code noch nicht ausführen können, soll er mit dem Traceur-Compiler umgewandelt werden. Trotzdem sollen Entwickler, die nicht umsteigen wollen, in der Lage sein, in ES5 zu schreiben. Die mit Traceur generierte Syntax soll daher immer lesbar und verständlich sein. Nähere Angaben zur Verwendung von ES6 und Traceur hat das AngularJS-Team in diesem Dokument zusammengefasst.

AngularJS 2.0: Google verspricht höhere Geschwindigkeit. (Logo: Google)
AngularJS 2.0: Google verspricht höhere Geschwindigkeit. (Logo: Google)

AngularJS 2.0: Google verspricht Performance-Boost

Die Geschwindigkeit von Apps soll durch verbesserte Change-Detection-Mechanismen erhöht werden. Zum einen soll das durch die Unterstützung von Object.observe() erreicht werden, sobald es in Chrome M35 verfügbar ist. Darüber hinaus will das Team aber auch andere Möglichkeiten gefunden haben, um die Change-Detection schneller und weniger speicherintensiv durchzuführen. Google verspricht in diesem Zusammenhang schon „butterweiche“ Apps.

Version 2.0 des Frameworks soll außerdem modular sein. Das kommt natürlich vor allem den angepeilten mobilen Apps zugute. So müssen nur die Bestandteile des Frameworks geladen werden, die tatsächlich gebraucht werden. Außerdem verspricht Google weitere Performance-Verbesserungen, hält sich mit Details aber noch zurück. Dafür hat das Team schon dargelegt, wie AngularJS 2.0 mit Touch-Animationen verfahren soll.

Alles in allem hat sich Google einiges vorgenommen für die Zukunft des Frameworks. Da ist es kaum verwunderlich, dass ein Veröffentlichungstermin vorläufig noch nicht genannt wird. Wer die Entwicklung verfolgen will, kann das auf der GitHub-Seite des AngularJS-Projekts tun oder sich die wöchentlichen Notizen des Teams auf Google Docs anschauen.

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